VfR Aalen: Wer folgt auf Giannikis?

Ex-HFC-Coach Rico Schmitt Favorit

Hermann Olschewski als Sport-Vorstand des VfR Aalen

Auf Trainersuche: Aalens Sportvorstand Hermann Olschewski. ©Imago/DeFodi

Nach der Entlassung von Chef-Trainer Argirios Giannikis am gestrigen Sonntag fahndet der VfR Aalen derzeit nach dem neuen Coach, der den Abstieg beim Tabellenletzten noch verhindern soll. Doch wer könnte diesen Kraftakt in Angriff nehmen?

Nach Liga-Drei.de-Informationen sollen die Verantwortlichen den Ex-HFC-Trainer Rico Schmitt favorisieren. Schmitt ist seit Sommer vereinslos, sammelte davor allerdings von 2016 bis 2018 Drittliga-Erfahrung beim Halleschen FC.

Fast logisch, wenn ein Trainer in der dritten Liga gewechselt wird, fiel auch der Name Pavel Dotchev als möglicher Nachfolger. Die Schwäbische Post brachte den Fußballlehrer ins Gespräch. Auf Liga-Drei.de-Anfrage dementierte Dotchev jedoch einen möglichen Einstieg.

Wie plant der VfR?

Auch beim ebenfalls genannten Roland Seitz ist es nach unseren Recherchen unwahrscheinlich, dass er künftig auf der Trainerbank in der Ostalb Platz nimmt. Der 54-Jährige kennt sich in der Region zwar sehr gut aus und war gegen Meppen im Stadion – allerdings, weil er sich ständig weiterbildet und nicht wegen des vakanten Trainerpostens.

Welche Chancen der ebenfalls genannte Jürgen Kramny derzeit auf den Aalener Trainerstuhl hat, ist derzeit noch unklar. Für ihn spräche sicherlich, dass er die Eigenheiten der Region kennt und bereits 169 Drittliga-Spiele in seiner Vita hat. Allerdings tut der VfR gut daran, den Fokus nicht nur auf die kurzfristige sportliche Verbesserung mit dem Ziel Klassenerhalt zu legen, sondern langfristig zu planen.

Sollte im schlechtesten Fall nämlich der Abstieg in die Regionalliga Südwest zu Buche stehen, braucht Aalen einen Trainer, der sich dort auskennt und die schwierige Mission Wiederaufstieg gegen starke Konkurrenten wie Saarbrücken, Steinbach oder Elversberg angeht. Was wiederum für Rico Schmitt spricht: Der 50-Jährige stand in 117 Partien für die Kickers Offenbach an der Seitenlinie und kennt sich im Südwesten daher gut aus.

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