VfR Aalen: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2018

Viel Luft nach oben

Royal-Dominique Fennell im Zweikampf mit Niklas Schmidt.

Noch nicht die erhoffte Verstärkung: Royal-Dominique Fennell. ©Imago/Jan Huebner

Zehn neue Gesichter präsentierten sich den Fans des VfR Aalen im Sommer. Noch konnte der Trainer Argirios Giannikis aus ihnen und dem bereits vorhandenen Personal aber keine schlagkräftige Truppe formen, Aalen überwintert mit fünf Punkten auf das rettende Ufer als Tabellenvorletzter. Wir haben uns die bisherigen Auftritte der Neuzugänge angeschaut.

Guter Griff:

Nicolas Sessa
Meisterte den Sprung aus der Regionalliga von der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart problemlos. Als „klassischen Zehner-Typ“ beschrieb ihn sein Ex-Trainer Andreas Hinkel im Interview mit Liga-Drei.de. Da gehen wir mit: Quirlig, spielfreudig, dazu drei Tore und drei Vorlagen – der 22-Jährige spielte eine wirklich gute erste Saisonhälfte.

Ausbaufähig:

Royal-Dominique Fennell
Der US-Amerikaner kam von Ligakonkurrent Halle. Wurde bis auf ein Spiel, in dem er eine Gelbsperre verbüßte, immer eingesetzt und spielte mal im defensiven Mittelfeld, mal als Innenverteidiger in der Dreierkette. Gewohnt kompromisslos, brachte aber nur selten Konstanz in seine Auftritte, unterlag großen Leistungsschwankungen.

Patrick Funk
Für den 28-Jährigen ging es zurück in seine Geburtsstadt, der defensive Mittelfeldspieler war die vergangenen vier Jahre für Wehen Wiesbaden aktiv. Vor der Abwehr gesetzt und dort immer bissig in den Zweikämpfen, konnte die Gegentorflut bisher aber nicht eindämmen. Hat den offensiven Punch der letzten Spielzeiten verloren, noch ohne Torbeteiligung.

Marian Sarr
Löste seinen Vertrag bei der Wolfsburger Zweitvertretung auf und kam ablösefrei nach Aalen. Laborierte in der Vorbereitung an einer Knöchelverletzung, erkämpfte sich trotzdem einen Platz in der Dreierkette. Konnte diesen aber nicht bestätigen, saß ab Ende September acht Mal nur auf der Bank, kam im Jahresendspurt aber zu zwei Einsätzen in der Startelf.

Mart Ristl
Der in der Jugend des VfB Stuttgart ausgebildete 22-Jährige kehrte nach einem Jahr beim FC Sochaux nach Deutschland zurück. Konnte sich im defensiven Mittelfeld noch nicht nachhaltig durchsetzen. Nach der Versetzung von Fennell in die Dreierkette wurde ihm oftmals Lukas Lämmel vorgezogen.

Marvin Büyüksakarya
Der Rechtsverteidiger wagte von Regionalligist Wiedenbrück den Sprung eine Klasse höher. Beidfüßig stark, daher wurde er auch auf der linken Seite eingesetzt. Stark in der Vorwärtsbewegung, auch wenn er erst eine Vorlage beisteuerte. Im defensiven Teil seines Aufgabenprofils noch mit Luft nach oben.

Yannis Letard
Für den 20-jährigen Franzosen ging es im Sommer erstmals weg aus seinem Heimatland. Der Innenverteidiger wurde ein Mal eingewechselt und absolvierte fünf Partien in der Startelf, zuletzt in den beiden abschließenden Spielen gegen Rostock und Wehen Wiesbaden. Könnte in der Rückrunde mehr Spielzeit erhalten.

Nicht zu bewerten:

Nils Anhölcher
Der Angreifer wechselte von der Hoffenheimer U19 auf die Ostalb. Saß sieben Mal auf der Bank, blieb dabei aber ohne Einsatz.

Antonios Papadopoulos
Wurde von der U19 hochgezogen. Der Rechtsfuß ist in der Defensive variabel einsetzbar, saß vier Mal auf der Bank und durfte gegen Rostock eine Minute ran.

Marc Onuoha
Der Rechtsverteidiger kam ebenfalls aus der Aalener U19, schaffte es bislang aber noch nicht in den Spieltagskader.

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