Viktoria Köln: Dotchev mit Fitnesszustand zufrieden

Abgespecktes Training am Höhenberg

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Freitag, 17.04.2020 | 09:27
Pavel Dotchev an der Seitenlinie.

Seit Donnerstag versammelt Pavel Dotchev die Spieler von Viktoria Köln wieder um sich. ©imago images/Picture Point

Bei Viktoria Köln rückt der Fußball wieder in den Mittelpunkt. Am gestrigen Donnerstag wurde an der „Schäl Sick“ – und damit am sechsten Drittliga-Standort – der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen.

„Ich habe den Eindruck, dass unsere Spieler in einem guten Zustand aus der Pause zurückgekommen sind“, äußerte sich Cheftrainer Pavel Dotchev anschließend auf der Homepage der Viktoria positiv über den Fitnesszustand seiner Mannschaft. Diese scheint im Home-Office ihre Trainingspläne akribisch eingehalten und abgearbeitet zu haben.

Sozialer Aspekt von Mannschaftstraining

Nun kommen auch Technik-, Pass und Torschussübungen wieder hinzu. Diese werden im Schichtbetrieb trainiert, die Viktoria lässt die Spieler in drei Gruppen auf den Platz. Dabei wird natürlich penibel auf die Abstände zwischen den Spielern geachtet, so dass Zweikämpfe noch ein Tabu sind.

Ob dieser im Vergleich zu einem Großteil der Drittligisten frühe Einstieg ins Training ein Wettbewerbsvorteil ist, will Dotchev nicht bewerten. Zumal das Einstudieren von Taktik und Spielzügen durch die fehlende Komponente Zweikämpfe nur bedingt möglich ist.

„Trotzdem sind alle mit viel Freude dabei. Es tut allen gut, wieder einen Rhythmus zu entwickeln und den einen oder anderen Trainingskollegen zu sehen“, weist der 54-Jährige auch auf die soziale Komponente hin. Nach mehreren Wochen als Einzel- sind aus den Kölnern nun also wieder Mannschaftssportler geworden.

Turnaround vor der Unterbrechung

Wenn der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, will die Viktoria an ihre positive Serie vor der Unterbrechung anknüpfen. Nach einer Talsohle, in der von Ende  September bis Ende Januar eine Serie von 13 Spielen ohne Sieg zu Buche stand, befreiten sich die Höhenberger in den Wochen vor der Unterbrechung aus dem Keller.

Mit Siegen über Großaspach, Ingolstadt und Münster brachte das Team wieder etwas Abstand zwischen sich und die Abstiegszone. Um daran anzuknüpfen, soll der gute Zustand, den Dotchev bei seiner Spielern trotz Pause festgestellt hat, nun also weiter verbessert werden.