Viktoria Köln: Dotchev sieht defensiv Fortschritte

Lorch erneut verletzt

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Freitag, 04.09.2020 | 09:14
Pavel Dotchev von Viktoria Köln

Pavel Dotchev weiß, woran er noch mit seinem Team zu arbeiten hat. ©Imago images/MaBoSport

Die Defensive war in der letzten Saison das große Problem von Viktoria Köln: 71 Gegentore gab es am Ende. Da brauchte es keinen intensiven Teamcheck, um Handlungsbedarf zu erkennen. Im Sommer wurde daher der Kader entsprechend ausgebaut, im Training an der Abstimmung gefeilt. In den bisherigen Testspielen gab es in der Abwehrarbeit weiter Licht und Schatten. Beim gestrigen 1:1 gegen PSV Eindhoven dominierte ersteres.

Wer macht vor der Abwehr dicht?

„Wir haben sehr leidenschaftlich verteidigt, die Abstände zwischen den Ketten besser gehalten und waren nach nervöser erster Halbzeit später fast auf Augenhöhe“, resümierte Trainer Pavel Dotchev in der „Kölner Rundschau„.

Einen Rückschlag bezüglich der angesprochenen Abstände zwischen den Ketten gab es dennoch zu verkraften: Der als Bindeglied zwischen Abwehr und Mittelfeld eingeplante Jeremias Lorch musste mit einer erneut aufgebrochenen Bänderverletzung vom Platz. André Dej ersetzte den Neuzugang vom SV Wehen Wiesbaden.

Damit verbleibt Dotchev in Kai Klefisch nur noch ein defensiv orientierter zentraler Mittelfeldspieler, da Moritz Fritz nach Knieproblemen auch noch nicht wieder voll belastbar ist. Bis zum Start gegen Waldhof Mannheim dürfte er keine Option für die Startelf werden.

Keine Sorgenfalten treibt Dotchev dagegen die Offensive auf die Stirn. Wieder einmal zeigte sich auch gegen Eindhoven die hohe individuelle Klasse im Angriffssegment der Höhenberger. Diesmal war es ein direkter Freistoß Marke Marcel Risse, der das Remis sicherte.