Viktoria Köln: Duell der Goalgetter

Bunjaku vs Wriedt im Sportpark Höhenberg

Albert Bunjaku jubelt für Viktoria Köln

Jubelte zuletzt bei seinem Treffer gegen den CFC: Albert Bunjaku. ©Imago images/HMB Media

Die Torschützenliste in der dritten Liga ist wahrlich etwas Besonderes. Denn während in der Bundesliga, sowie in der zweithöchsten deutschen Spielklasse die Stürmer oben stehen, deren Mannschaften ganz oben mitmischen, führen in der dritten Liga zwei Spieler die Liste an, die mit ihren Teams in der unteren Tabellenhälfte platziert sind.

„Otschi“ Wriedt und Albert Bunjaku gehen für die U23 des FC Bayern sowie Viktoria Köln auf Torejagd, haben jeweils bereits 14 Mal ins Schwarze getroffen und ihre große Bedeutung damit unter Beweis gestellt. Beide Spieler zeichneten sich für je knapp 36 Prozent der Tore ihrer Mannschaft verantwortlich.

Die Türöffner

Es ergeben sich dahingehend also viele Parallelen zwischen Wriedt und Bunjaku. Auch, was ihre Art angeht, mit ihrer positiven Einstellung voranzugehen, haben die Angreifer etwas gemeinsam. Hinsichtlich der Spielweise gibt es hingegen Unterschiede zwischen dem agilen Wriedt, der auch als Zielspieler wichtig ist sowie dem Schlitzohr Bunjaku, der im Strafraum besser nicht mit dem Ball allein gelassen werden sollte.

Besonders wohl fühlt sich Bunjaku auf fremden Plätzen, wo er zehn seiner 14 Treffer erzielte. Der Anführer ist oft der Brustlöser für seine Mannschaft, erzielte bereits fünfmal das so wichtige 1:0. Noch besser kann das allerdings Wriedt: Er machte schon siebenmal in dieser Saison den ersten Treffer der Partie!

Knackpunkt Schlussphase?

Im Hinspiel war das noch Bunjaku vorbehalten, schnell führte die Viktoria auch durch seine Treffer mit 3:0. Wriedt brachte die Bayern wieder in Reichweite – doch die Viktoria fuhr letztlich einen verdienten 5:2-Sieg ein.

Wriedt erzielte seinen zweiten Treffer im Hinspiel in der 87. Minute – eine Spezialität des Bayern-Stürmers, der bereits viermal in der Schlussviertelstunde traf und damit Bunjaku, der im gleichen Zeitraum erst einmal einnetzen konnte, etwas voraus hat.

Möglicherweise wird die Last-Minute-Stärke Wriedts sogar zum entscheidenden Faktor, kassierte die Viktoria doch bereits 14 Gegentore in den letzen 15 Minuten!

Während Bunjaku – wie die Statistik zeigt – besonders zwischen der 16. und der 60. Minute seine Stärken ausspielen kann, weiß er einen Vorteil auf seiner Seite: Er erzielte alle seiner 14 Saisontore aus dem Spiel heraus oder nach Standards, Elfmeter war keiner darunter. Wriedt hingegen erzielte vier seiner 14 Saisontore vom Punkt. Ob ihm das auch am Samstag gelingt? Jedenfalls wird erneut vieles von den beiden Sturm-Assen der dritten Liga abhängen.

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