Viktoria Köln: Rossmann trainiert wieder

Verteidiger zum Trainingsstart auf dem Platz

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Montag, 28.12.2020 | 09:37
Pavel Dotchev gibt den Ton an

Pavel Dotchev (stehend) kann voraussichtlich bald wieder auf Rossmann bauen. ©Imago images/foto2press

Es war eine turbulente Hinrunde für Maximilian Rossmann: Zu Saisonbeginn trug er maßgeblich zur stabilen Viktoria-Abwehr bei, die sie nach sechs Spieltagen bis auf Rang zwei trug. Danach allerdings saß Rossmann eine Rotsperre ab, fehlte wegen einer Corona-Infektion. Zuletzt setzte ihn ein Bänderanriss und ein Knöchenödem außer Gefecht.

Zwischen dem 7. und dem 17. Spieltag bestritt Rossmann daher nur ein Spiel – bezeichnend, dass dabei ein Sieg gegen 1860 München heraussprang. Die Rückkehr des großgewachsenen Verteidigers wurde herbeigesehnt und am gestrigen Sonntag stand Rossmann dann wieder auf dem Platz. Zur Trainingsrückkehr der Viktoria absolvierte er die Leistungschecks und Läufe mit. 

Stabilere Defensive?

„Ich bin wieder zurück, Leistungstest absolviert und hoffe, dass die Rückrunde um einiges besser wird“, so Rossmann im Vereins-TV. Den angesprochenen Leistungstest gab es bei der Trainingsrückkehr der Viktoria für alle Spieler, die sich damit bereits auf die restliche Hin- sowie die Rückrunde vorbereiten.

Dabei gibt es Verbesserungspotential. Noch nach Spieltag sechs und vor dem langen Rossmann-Ausfall stand der Klub von der „schäl Sick“ wie eingangs erwähnt auf Platz zwei, aktuell findet er sich im Tabellenmittelfeld wieder. Knackpunkt: Die Defensive, die mit 1,71 Gegentoren pro Spiel ligaweit die drittmeisten Treffer zulässt. 

Das letzte Zu-Null-Spiel liegt bereits über zwei Monate zurück (1:0 gegen den SV Meppen). Damals fehlte Rossmann krankheitsbedingt, zeigte aber bei den beiden Spielen ohne Gegentor zuvor (Gegner: FC Ingolstadt, 1. FC Magdeburg), das er eine Abwehr zu führen weiß. Von mehr Rossmann-Spielzeit im neuen Jahr würde also auch die Viktoria profitieren.