Viktoria Köln: Selbstvertrauen trotz Zittersieg

Dotchev sieht großen Fortschritt

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Samstag, 22.02.2020 | 08:56

Simon Handle und Albert Bunjaku von Viktoria Köln

Bei der Viktoria gab es endlich wieder Grund zum Jubeln. ©Imago images/Revierfoto

Die Erleichterung auf der "schäl Sick" war spürbar: Mit 1:0 gewann Viktoria Köln den Abstiegskrimi gegen Sonnenhof Großaspach. Verdient war der Sieg sicherlich, am Ende aber dennoch glücklich.

Trainer Pavel Dotchev baut dennoch auf die Signalwirkung des Erfolges, den er als großen Schritt für seine Elf bezeichnete. "Solche Siege geben uns schon Selbstvertrauen, obwohl ich dabei bleibe, dass unsere zweite Halbzeit nicht gut war.", so der Bulgare bei Magenta Sport.

Einmal Hurra-Fußball reicht

Wichtig dürfte vor allem gewesen sein, dass die schwächste Defensive der Liga die Null gehalten hatte. Das hatte allerdings in der ein oder anderen Situation mehr mit Glück oder wie bei der besten Aspacher Chance in Hälfte eins mit der Eigensinnigkeit von Panagiotis Vlachodimos zu tun.

Doch Dotchev hatte schon vor der Partie angesagt, er wolle keinen Hurra-Fußball, sondern einfach nur drei Punkte. Dieses Ziel erfüllten seine Jungs, das frühe Tor von Steven Lewerenz konnte dabei sogar mit Fug und Recht als Hurra-Fußball bezeichnet werden. 

Da aber in den letzten Spielminuten das Ergebnis ordentlich wackelte und die Viktoria ihre Gelegenheiten zur Entscheidung liegen ließ, muss erst einmal abgewartet werden, wie viel Selbstvertrauen die Rheinländer wirklich mitnehmen könne.

Vor allem die nächsten beiden Heimspiele gegen die direkten Konkurrenten Münster und Zwickau werden es zeigen. Zunächst geht es aber zum Aufstiegsanwärter Ingolstadt.

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