Viktoria Köln: Willers für vier Spiele gesperrt

Nach Tätlichkeit gegen Braunschweig

Tobias Willers (r.) gegen Halles Pascal Sohm.

Tobias Willers (r.) wird erst Anfang November wieder für die Viktoria spielen dürfen. ©imago images/foto2press

Das 0:0 gegen Braunschweig am vergangenen Wochenende hat ein Nachspiel für Tobias Willers: Der Innenverteidiger von Viktoria Köln wurde wegen einer Tätlichkeit für vier Spiele gesperrt. Wie die Viktoria mitteilte, hat sie dem Urteil bereits zugestimmt, es ist somit rechtskräftig.

Willers, der zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, hatte nach rund einer Stunde seinen Gegenspieler Kevin Goden mit dem Ellenbogen im Halsbereich getroffen. Da der Schiedsrichter die Szene nicht ahndete, schritt nun das DFB-Sportgericht ein.

Dietz & Lanius wieder erste Wahl

Trainer Pavel Dotchev muss somit in den Spielen gegen Zwickau, Mannheim, Meppen und Magdeburg auf den 32-Jährigen verzichten, der erst Anfang Novbember im Auswärtsspiel bei 1860 München wieder eine Option darstellt.

Nach Bernard Kyere (Adduktorenabriss) ist Willers somit der zweite längerfristige Ausfall in der defensiven Zentrale. In den letzten vier Spielen – vor Braunschweig musste Willers drei Spiele auf Grund einer Meniskusverletzung pausieren – bildeten dort Lars Dietz und der ohnehin gesetzte und seit seinem Wechsel aufgeblühte Dominik Lanius die Startformation.

Bei diesem Pärchen dürfte es vorerst bleiben, zumal die Viktoria sich zuletzt defensiv deutlich gefestigter zeigte und in drei der letzten vier Partien keinen Gegentreffer zuließ. Dario de Vita dürfte erneut in die Rolle des Back-Ups auf der Bank schlüpfen. Das Eigengewächs wurde im Sommer aus der U19 in den Profikader befördert und gab am 7. Spieltag sein Drittliga-Debüt, als Dotchev ihn kurz vor Schluss gegen Ingolstadt einwechselte.

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