FCK vs 1. FC Magdeburg

Analyse, Aufstellung & Quote für den 21.09.2019

Carlo Sickinger vom FCK (l.) und Tobias Müller vom FCM.

Carlo Sickinger (l.) und der FCK wollen die passende Antwort auf Meppen geben. ©imago images/Kirchner-Media/Christian Schroedter

Es hätte vor der Saison wohl Niemanden gewundert, wäre es beim Duell des FCK gegen 1. FC Magdeburg um einen der vorderen Tabellenplätze gegangen. Die Realität ist aber eine andere, der 14. empfängt am Samstag (21.09.2019, Anstoß: 14 Uhr) den Neunten. Während bei den Pfälzern Boris Schommers erstmals das Sagen hat, fehlen seinem Magdeburger Pendant einige wichtige Stützen.

FCK: Doppel-Sechs für mehr defensive Kompaktheit

Das 1:6 in der Vorwoche in Meppen war zuviel für die Verantwortlichen auf dem Betzenberg, die sich von Trainer Sascha Hildmann trennten. Einen Nachfolger präsentierten die Roten Teufel bereits am Donnerstag in Person von Boris Schommers. Im vergangenen Februar vom Co- zum Cheftrainer in Nürnberg befördert, konnte der 40-Jährige den Abstieg nicht verhindern und soll in der Pfalz nun für Aufbruchstimmung sorgen.

Nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Partien und dem Fiasko in Meppen dürfte Schommers zu Beginn seiner Amtszeit vor allem als Psychologe benötigt werden. Es gilt, eine verunsicherte Mannschaft wieder aufzubauen und so die Basis dafür zu legen, dass der Kader seine unbestrittene Qualität dauerhaft abrufen kann.

Taktisch ließ Schommers in Nürnberg wahlweise ein 4-2-3-1 oder ein 4-1-4-1 spielen, letzteres kennen die Roten Teufel bereits von Hildmann. Nach 16 Gegentoren in den letzten fünf Partien dürfte das Hauptaugenmerk aber auf einer kompakten Defensive liegen, was ein System mit Doppel-Sechs wahrscheinlich macht.

Diese könnten Carlo Sickinger und Janik Bachmann bilden, wodurch die Innenverteidigung erneut aus José-Junior Matuwila und Kevin Kraus besteht. In der Sturmspitze konnte Lucas Röser gegen Meppen nicht erzeugen, sodass Christian Kühlwetter erneut nach vorne rücken dürfte. Im offensiven Mittelfeld müsste sich Schommers dann zwischen Manfred Starke und Simon Skarlatidis entscheiden.

1. FC Magdeburg: Perthel rückt wieder in die Viererkette

Auf Erfahrungswerte vor der Fahrt auf den Betzenberg muss Trainer Stefan Krämer verzichten. Die Vorstellung von Schommers zwei Tage vor dem Spiel dürfte die Magdeburger Planungen über den Haufen geworfen haben, zudem treffen die Mannschaften erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander.

Rückenwind dürfte Magdeburg nach sieben ungeschlagenen Spielen in Serie aber nur bedingt empfinden, denn in fünf dieser Partien reichte es jeweils nur für einen Punkt. So legte der FCM in der Vorwoche stark gegen Duisburg los, verpasste aber die Führung und musste stattdessen früh einem Rückstand hinterherlaufen. Der von Krämer im Nachgang bemängelten fehlenden Geilheit auf Tore dürfte in Vorbereitung auf den FCK ein besonders Augenmerk gegolten haben.

In der Offensive muss der Übungsleiter aber auch auf dem Betzenberg auf Mario Kvesic verzichten. Der Spielmacher befindet sich nach einer Fußentzündung noch im Aufbautraining. Zwischen den Pfosten wird erneut Morten Behrens stehen, welcher Alexander Brunst (Blinddarm-Operation) vertritt.

Während Jürgen Gjasula (Mittelhandbruch) noch keine Option ist, meldete sich dafür Timo Perthel zurück. Der Linksverteidiger wird seinen Stammplatz in der Viererkette wieder einnehmen, dafür rückt Thore Jacobsen eine Position nach vorne und ersetzt dort Sirlord Conteh.

Unser abschließender Wett Tipp:

Nach dem Trainerwechsel weht auf dem Betzenberg ein frischer Wind, der den FCK zum Heimsieg tragen wird. » Jetzt mit 12.00-Quote (statt regulär 2.60) bei Bet3000 auf FCK-Sieg wetten.