Dominik Schad vom FCK gegen Luca Schnellbacher von Preußen Münster

Der FCK will nach dem Pokal-Aus in der Liga wieder ein Erfolgserlebnis feiern. ©Imago images/Kirchner-Media

Ein besonderes Spiel steht an, zumindest für einige Akteure von Preußen Münster: Trainer Sascha Hildmann und Mentalitätsmonster Jan Löhmannsröben reisen mit dem SCP zum 1. FC Kaiserslautern an ihre alte Wirkungsstätte auf dem Betzenberg. Für die Westfalen ist es wie inzwischen jede Woche ein Endspiel gegen Abstieg, doch auch für den FCK geht es um den letzten Strohhalm Richtung Aufstieg. Zudem wollen die Pfälzer sicher Revanche für das tragisch verlorene Hinspiel.

1. FC Kaiserslautern: Pick weiter im Zentrum?

Der Pokal steckt dem FCK sicherlich in den Knochen, auch wenn der couragierte Auftritt gegen Fortuna Düsseldorf auch Mut machen wird und vielleicht auch den ein oder anderen Fan zusätzlich zum Drittliga-Alltag ins Stadion locken wird. Dieser war mit zuletzt drei Spielen ohne Sieg wenig berauschend, auch wenn dabei die Gegner Unterhaching und Ingolstadt zu den besten der Liga gehörten.

Personelle Änderungen wird es definitiv geben. Timmy Thiele wäre im Gegensatz zu den letzten Liga-Spielen sicherlich in der Startelf, doch er zog sich im Pokal eine Gehirnerschütterung zu. So muss Trainer Boris Schommers im Angriff umplanen. Ob er dabei wieder auf die eher wenig erfolgreiche Variante mit Florian Pick als Mittelstürmer setzt, ist fraglich. Aber als Alternative stünden nur der in den letzten Partien enttäuschende Lucas Röser zur Verfügung und der im Pokal erstmals seit Wochen überhaupt wieder berücksichtigte Andri Runar Bjarnasson zur Verfügung.

Philipp Hercher könnte indes als Linksverteidiger für den etwas defensiveren Alexander Nandzik zurückkehren und mit Hendrick Zuck die linke Seite ankurbeln. Dominik Schad und Christian Kühlwetter übernehmen diesen Part auf der anderen Seite und sollen die immer noch biedere Heimbilanz von nur elf Toren vor eigenem Publikum aufbessern. Nur Uerdingen und Jena sind hier schwächer.

Preußen Münster: Auswärts torgefährlich

Für die Preußen ist es nach der herben 1:4-Niederlage gegen den MSV Duisburg letzte Woche ist der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz auf sechs Punkte gewachsen. Für das Team von Sascha Hildmann zählen nun noch Siege.

Eigentlich kann es sich der SCP nicht erlauben, abwartend zu agieren. Dennoch müssen gegen die gefährlichen Außenspieler der „Roten Teufel“ die Seiten dicht gehalten werden. Im 3-4-3 also die Flügel mit Alexander Rossipal und Julian Schauerte zu besetzen wäre eine Option. Es stehen aber besonder links andere Alternativen zur Verfügung. Anders sieht es im Defensivzentrum aus, wo neben den verletzten Ole Kittner und Janik Borgmann auch Simon Scherder verletzt fehlt.

Oliver Steurer winkt so das Startelfdebüt in der Dreierkette. Vorne sollen die quirligen Luca Schnellbacher, Seref Özcan und Lucas Cueto für Gefahr sorgen, Marco Königs oder Heinz Mörschel wären Optionen, wenn mehr Physis gefragt ist. Im Angriff läuft es grundsätzlich nicht schlecht für Münster. In vier der letzten fünf Auswärtsspiele wurde sogar doppelt getroffen, jedoch nur einmal gewonnen. 

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