Tobias Jänicke vom 1. FC Saarbrücken

Tobias Jänicke blickt auf eine lange Hansa-Vergangenheit zurück. ©Imago images/Eibner

Beide Mannschaften sind im Rahmen ihrer Erwartungen gut in die Saison gekommen: Neuling Saarbrücken konnte auswärts einen Punkt mitnehmen, Aufstiegsaspirant Hansa Rostock distanzierte gleich den direkten Konkurrenten Duisburg mit 3:1. Am Samstag (Anstoß: 14 Uhr) können beide also mit Rückenwind in den 2. Spieltag gehen.

1. FC Saarbrücken: Endlich wieder im Ludwigspark

Die beste Nachricht für das Heimteam gab es schon Tage vor dem Spiel: Der DFB gab grünes Licht für Spiele im heimischen Ludwigspark. Hansa ist also Premierengast auf der Baustelle. Der FCS hofft, durch das erste echte Heimspiel seit Jahren, etwas mehr beflügelt zu sein, als noch beim eher biederen 1:1 zum Auftakt in Lübeck. 

Damit der Aufsteiger tatsächlich eine bessere Leistung abrufen kann, hofft Trainer Lukas Kwasniok noch auf Stürmer Sebastian Jacob, der gegen den VfB früh runter musste. Steht er nicht zur Verfügung, läuft José Pierre Vunguidica in der Spitze auf. Ansonsten gibt es gar nicht so viele Optionen für Wechsel. Vorne fallen Markus Mendler sowie Fanol Perdedaj aus und Maurice Deville hat noch etwas Trainingsrückstand.

Die Defensive muss auf Boné Uaferro und Antony Barylla verzichten. Die personelle Not in diesem Mannschaftsteil ist einer der Gründe, warum die in der Regionalliga mit nur 18 Gegentoren beste Abwehr der Staffel Südwest in den letzten zwei Pflichtspielen vier Treffer fing. Dem Remis in Lübeck war das 0:3 gegen Homburg im Landespokal vorangegangen.

Hansa Rostock: Wechsel auf den Flügeln?

Hansa Rostock will in diesem Jahr den eigenen Ansprüchen gerecht werden und hat mit dem Sieg über den MSV Duisburg ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Anders als gegen den Mitkonkurrenten um die vorderen Plätze wird aber beim Aufsteiger kein Weg um die Favoritenrolle herumführen.

Da sich der „Kogge“ weniger Räume bieten werden, muss die Spielweise ein wenig angepasst werden. Personell wird sich die Startelf gezwungenermaßen verändern, denn John Verhoek dürfte nicht bereit sein. Der für ihn früh in den Sturm gekommene Doppeltorschütze Pascal Breier hätte sich aber ohnehin seinen Platz verdient.

War die Leistung der Rostocker insgesamt ansprechend, kann Trainer Jens Härtel mit den Flügelspielern Manuel Farrona Pulido und Maurice Litka nicht ganz zufrieden gewesen sein. Korbinian Vollmann machte nach Einwechslung mit einem Assist auf sich aufmerksam, auch Nils Butzen setzte Akzente nach vorne. So behielten die Hansestädter ihre zuletzt gezeigte Attraktivität, denn nur eines der letzten fünf Pflichtspiele endete mit weniger als drei Toren.

Fazit & abschließender Wett Tipp zu Saarbrücken vs Hansa

Die Gastgeber haben ein wenig mit dem dünnen Kader zu kämpfen, waren im ersten Saisonspiel erst spät in Schwung gekommen. Hansa hingegen bewies, dass es von der Bank jederzeit nachlegen kann: Ein großer Vorteil, der für uns das Pendel Richtung Gäste ausschlagen lässt. »Jetzt mit 10.00-Quote (statt regulär 2.22) bei Bet-at-home auf Hansa-Sieg wetten!

Zu Bet-at-homekeyboard_arrow_right