Vorschau auf 1860 München gegen Carl Zeiss Jena

Aufstellung & Analyse zum Spiel am 16.12.2018

Vasili Khomutovski gewinnt Zweikampf gegen Daniel Bierofka

Beim letzten Duell mit Carl Zeiss Jena im März 2008 stand Daniel Bierokfa (r.) noch als Aktiver auf dem Platz. ©Imago/Sven Simon

Die Ära von Mark Zimmermann ist vorbei, im ersten Spiel unter dem neuen Coach Lukas Kwasniok ist Jena am Sonntag (Anstoß: 13.00 Uhr, live bei Telekom Sport) in München gefordert. Der FCC will aus dem Tabellenkeller raus, 1860 seinen Vorsprung auf eben jenen vergrößern. Wer erreicht sein Ziel?

1860 München: Grimaldi zurück in die Startelf?

Mit vier Unentschieden aus den letzten sechs Partien haben es sich die Löwen im Mittelfeld der Tabelle gemütlich gemacht. Bei nur vier Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze könnte sich der Blick auf das Tableau allerdings als trügerisch erweisen, mit einem „Dreier“ gegen Jena würde das Polster weiter wachsen.

Hoffnung macht die Heimstärke, 15 seiner 23 Punkte holte 1860 an der Grünwalder Straße. Dort sind sie in der ersten Hälfte kaum zu knacken, kassierten in neun Partien lediglich zwei Gegentore vor dem Seitenwechsel. In den zweiten 45 Minuten sieht diese Statistik mit sechs Gegentreffern nicht mehr ganz so gut aus.

Umbauen wird Trainer Daniel Bierofka seine Defensive auf jeden Fall. Linksverteidiger Phillipp Steinhart sah bei der Nullnummer in Köln vor einer Woche seine fünfte gelbe Karte. Denkbar, dass Bierofka wieder von einer Dreier- auf eine Viererkette umstellt. Dann würde Kapitän Felix Weber wieder in die Innenverteidigung rücken und Simon Lorenz könnte wie bereits gegen Meppen auf links verteidigen.

Herbert Paul wäre dann auch nominell Rechtsverteidiger, was einen Bankplatz für Marius Willsch bedeuten würde. Die dadurch frei gewordene Position könnte im Angriff eingesetzt werden und dürfte Adriano Grimaldi wieder in die Startelf spülen. Der Topscorer kam in den letzten zwei Partien nicht über die Rolle des Einwechselspielers hinaus.

Carl Zeiss Jena: Kwasniok will – und muss – die Defensive stabilisieren

Nach drei Niederlagen in Folge und dem daraus resultierenden Absturz auf den 18. Tabellenplatz griffen in Jena die Mechanismen der Branche. Mark Zimmermann, zehn Jahre als Spieler und über elf Jahre in verschiedenen Trainerfunktionen für den Verein tätig, musste gehen.

Auf seinen Nachfolger Lukas Kwasniok kommt die schwere Aufgabe zu, den Verein wieder in die Spur zu bringen. Gelingen soll das „aus einer geordneten Struktur heraus“, wie er am Freitag auf der Pressekonferenz vor der Fahrt nach München ankündigte. Mit im Schnitt zwei Gegentreffern pro Partie, dem zweitschlechtesten Wert der Liga, macht dieser Ansatz durchaus Sinn.

Mit welchem Personal und in welcher taktischen Formation er das auch auf den Rasen bringen will, wollte er nicht verraten. Definitiv fehlen wird Florian Brügmann, der seine Knöchelverletzung zwar überstanden hat, aber erst für die Partie in Großaspach in einer Woche wieder eingeplant ist.

In der Innenverteidigung könnte Justin Gerlach anstelle von Dennis Slamar beginnen. Manfred Starke ist nach auskurierter Krankheit wieder fit und dürfte als hängende Spitze hinter dem Ein-Mann-Sturm Julian Günther-Schmidt auflaufen.

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