Vorschau auf 1860 vs Energie Cottbus

Analyse & Aufstellung zum Spiel am 31.08.2018

1860 jubelt über Abruscias Treffer gegen den VfR Aalen

Die Münchner Löwen wollen dem überzeugenden Auftritt auf der Ostalb nun auch ein starkes Heimspiel folgen lassen. ©imago/MIS

Das Duell zweier Aufsteiger, die in der neuen Liga bisher beide durchaus zu überzeugen wissen. Dabei zeigen sie sich insbesondere äußerst treffsicher. Mit elf Toren stellt 1860 München die beste Offensive der 3. Liga. Energie Cottbus folgt mit neun Treffern in dieser Kategorie auf Rang drei. Ob daher ein Schützenfest zu erwarten ist, bleibt abzuwarten. Dem neutralen Zuschauer wäre es natürlich zu gönnen.

1860 München: Die Null soll endlich wieder stehen

Das letzte Pflichtspiel ohne Gegentor gelang den Löwen Anfang Mai beim FC Pipinsried, als der Meister der Regionalliga Bayern mit 3:0 gewann. Alle Gegentreffer in der Liga (sechs insgesamt) fing sich der TSV übrigens in der Schlussviertelstunde, genauer gesagt ab der 77. Minute.

Interessanter Fakt dabei: Ginge diese Saison ein Spiel lediglich bis zur 85. Minute, so hätte 1860 München vier entscheidende Gegentreffer weniger und damit vier Punkte mehr auf dem Konto. Damit hätten sie sich ganz oben in der Tabelle angesiedelt.

Entwarnung gab es unterdessen bei Nico Karger, der das Dienstagstraining aufgrund von Kreislaufproblemen abbrechen musste. Nach eingehenden Untersuchungen vermeldete der Verein, dass er den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen kann. Sturmkollege Sascha Mölders – fehlte zuletzt wegen einer Knieverletzung – mischt seinerseits auch wieder munter im Training mit. Zumindest ein Einsatz in der Startelf scheint bei beiden jedoch unwahrscheinlich.

So dürfte Trainer Daniel Bierofka wieder auf ein 4-4-3 mit der einzigen Sturmspitze Adriano Grimaldi setzen. Dieses System stand dem TSV auf in Aalen bestens zu Gesicht. Gerade Spielmacher Alessandro Abruscia wusste dabei mit einem Doppelpack seine Chance zu nutzen und darf mit Sicherheit auf einen Startelfplatz hoffen.

Energie Cottbus: Sturmproblem trotz der guten Offensive?

Der Ausfall von Kevin Scheidhauer (Sprunggelenks-OP), der in der Pokal-Partie gegen den SC Freiburg verletzt ausgewechselt werden musste, trägt sein Nötiges dazu bei. Auch wenn Streli Mamba seine gute Regionalligaform in der 3. Liga bestätigt und bereits dreimal geknipst hat, so ist es am Ende eine Quantitätsfrage. Und sollte es dem FCE nicht gelingen, den 24-Jährigen bis nach dem Ende der Transferperiode in den eigenen Reihen zu halten, wird es ganz sicher auch eine Frage der Qualität werden.

Die ist dafür in der Mittelfeldreihe gegeben, wo Fabio Viteritti von links für zusätzliche Torgefahr sorgen soll und Fabio Stanese auf seinen zweiten Startelf-Einsatz hofft, sollte Energie die Aufgabe in München etwas defensiver angehen wollen.

Bis eine Stunde vor Anpfiff ist noch Zeit für personelle Nachbesserung. Trainer Claus-Dieter Wollitz stellte auch gegenüber Liga-Drei.de klar: „Um die Mannschaft weiterzuentwickeln, bräuchten wir eine Auffrischung.“ Den Energie-Verantwortlichen bietet sich auf der Zielgeraden der Transferperiode allerdings kaum Spielraum, denn sonderlich voll ist das Konto nicht.

Und da sind wir wieder bei Mamba. Ausgerechnet der einzige Lichtblick im Angriff könnte dafür sorgen, dass die Kasse der Lausitzer doch noch etwas voller wird. Innenverteidiger Malte Karbstein zog es jedenfalls kurz vor Transferschluss zur U23 des SV Werder Bremen.

Unser abschließender Wett Tipp:

Dem FCE stecken die Last-Minute-Schocks noch in den Knochen und die 60er werden mit reichlich Rückenwind den Heimsieg holen.. » Jetzt mit 1.85-Quote auf 1860-Sieg wetten.