Efkan Bekiroglu gegen Stefan Kutschke

Efkan Bekiroglu (l.) traf zuletzt doppelt - führt er die Löwen in seinem letzten Spiel zum Sieg in Ingolstadt? ©Imago images/Action Pictures

Das 2:2 im Hinspiel bot bereits viel Stoff für Diskussionen, noch brisanter ist allerdings das Rückspiel zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Ingolstadt. Die Schanzer stehen auf Rang vier, der zur Teilnahme an der Relegation berechtigt und könnten bei einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage Würzburgs direkt aufsteigen. Die Löwen hingegen lauern nur zwei Punkte hinter dem FCI noch auf den Relegationsrang und müssen gewinnen, um die Chance zu wahren. Wer also setzt sich am Samstag (Anstoß: 14 Uhr, live im BR) im Aufstiegs-Gipfel durch?

1860 München: Heimstärke reloaded

Dass der TSV 1860 München nach zwischenzeitlich nur einem Sieg in fünf Spielen nochmal Chancen auf den Aufstieg hat, hätte wohl keiner gedacht - bis auf Trainer Michael Köllner. Mit positiver Herangehensweise errangen die Löwen drei Siege aus den letzten vier Partien.

Torhungrig zeigte sich die Köllner-Elf dabei, zehn Treffer gelangen Mölders und Co. im angesprochenen Zeitraum. Mut sollte auch die Heimbilanz machen. Nach zwischenzeitlich zwei verlorenen Partien im Grünwalder Stadion kehrte die Heimstärke in den letzten beiden Partien zurück. Beim jüngsten 3:0-Heimsieg gegen Unterhaching hielt 1860 dabei die Null - was dem TSV seit dem fünften Spieltag (0:0 gegen Meppen) in keinem Heimspiel mehr gelang.

Gegen diszipliniert agierende Ingolstädter wird es allerdings wohl einmal mehr auf die Offensive ankommen. Im Hinspiel agierte 1860 mit einer Doppelspitze Owusu/Mölders, beide Angreifer trafen damals. Zuletzt allerdings agierte Fabian Greilinger durchaus erfolgreich hinter den Spitzen, einen Platz, den er wohl auch gegen Ingolstadt einnimmt. Köllner zeigte sich jüngst jedenfalls nicht als Freund großer Rotation und auch dieses Mal kann er auf seine erste Elf vertrauen: Im Vergleich zur vergangenen Partie gibt es keine Ausfälle zu beklagen.

FC Ingolstadt: Ausrutscher oder Verunsicherung?

Der FC Ingolstadt vergab beim 0:2 gegen den 1. FC Magdeburg den ersten Matchball, doch Schanzer-Coach Tomas Oral richtete den Blick nach der Partie bereits wieder nach vorne: "Die Niederlage darf uns und wird uns nicht aus der Bahn werfen", so der Fußballlehrer, der den Lohn für Ingolstadts starke Leistungen in den Spielen zuvor einfahren will. Sechs Spiele in Folge blieb der FCI zwischenzeitlich ohne Gegentor, verlor seit Corona erst zwei Partien.

Ein Blick in die Historie des Duells gegen 1860 München macht Mut. Keins der letzten fünf Spiele verlor der FCI, bei drei Remis. Allerdings: Die Schanzer müssen zu Rechenkünstlern werden, denn ein Unentschieden könnte diesmal nicht reichen, wenn gleichzeitig der MSV Duisburg oder Hansa Rostock gewinnen. Dann würde Ingolstadt vom "in den letzten vier Wochen so hart erarbeiteten", wie es Oral ausdrückt, Relegationsrang rutschen.

Was optimiert werden muss: Die Chancenauswertung, während die Schanzer letztlich auch noch eine besondere Stärke aufweisen: So mauserten sie sich in den letzten Wochen zum besten Auswärtsteam der Liga. Personell muss Oral keine Rückschläge hinnehmen. Im Gegenteil: Maximilian Beister steht nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung und könnte für Frederic Ananou beginnen. Im Sturm scharrt Dennis Eckert Ayensa, der zuletzt von der Bank kam, mit den Hufen.

Unser abschließender Wett Tipp:

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