Terrence Boyd am Ball für den HFC

Zwei Tore, zwei Vorlagen: Terrence Boyd überzeugte zuletzt auf ganzer Linie. ©Imago images/foto2press

So schnell kann es gehen: Sowohl für den TSV 1860 München als auch den Halleschen FC änderten sich die Richtungen in den vergangenen Spielen komplett, wodurch die Löwen im Aufstiegsrennen zurückfielen und der HFC ein Drei-Punkte-Polster zwischen sich und die Abstiegsränge brachte. Wird dieses am Sonntag (Anstoß: 14 Uhr, live bei Magenta) vergrößert oder wahren die Löwen die Mini-Chance auf den Aufstieg?

1860 München: Direkter Vergleich macht Mut

Die Löwen schienen unaufhaltsam. Nach dem 3:2-Sieg gegen Spitzenreiter Duisburg kletterte der TSV 1860 München auf Platz drei, Sascha Mölders tönte: „Davon wird uns niemand mehr verdrängen.“ In der Folgezeit gelang der Elf von Michael Köllner allerdings nur ein Sieg in sechs Partien, der Abstand auf Rang drei beträgt aktuell sechs Punkte.

Köllner selbst ist trotz der schwachen Serie zufrieden mit seiner Mannschaft, deren Heimbilanz zuletzt schweren Schaden nahm. Vor der Partie gegen die Würzburger Kickers verloren die Löwen nur eins von 14 Heimspielen, zuletzt mussten sie zwei Heimniederlagen am Stück hinnehmen.

Besser sieht der direkte Vergleich gegen den Halleschen FC aus: Von sieben Aufeinandertreffen verlor der Münchner Traditionsklub nur ein einziges. In der Hinrunde gab es einen 1:0-Sieg, kurz nach dem Erfolg übernahm bekanntlich Köllner das Ruder, der am Sonntag voraussichtlich wieder auf Dennis Dressel zurückgreifen kann. Efkan Bekiroglu könnte diesmal wieder in die Zehner-Rolle schlüpfen und Stefan Lex dafür an der Seite von Sascha Mölders im Sturm beginnen.

Hallescher FC: Lässt Schnorrenberg rotieren?

Die Skepsis war groß bei Teilen der Fans, als Florian Schnorrenberg das Ruder übernahm. Seine Bilanz: Drei Spiele, zwei Siege ein Remis, die Abstiegsränge wieder verlassen. Allerdings: Gebannt ist die Gefahr noch nicht und so kommt auch dem Spiel beim TSV 1860 München große Bedeutung bei.

Bei diesem könnte der HFC Die „Rotationsmschine“ anwerfen, wie es auf der Vereinshomepage heißt, Akteure mit viel Einsatzzeit sollen nach Möglichkeit eine Pause bekommen, möglicherweise tritt Halle also diesmal ohne Leistungsträger wie Terrence Boyd, Toni Lindenhahn und Co. in der Startelf an – wenngleich die öffentlichen Spekulationen darüber auch Taktik sein könnten.

Fraglich ist der Einsatz von Sebastian Mai, der an Adduktorenproblemen laboriert. „Wir werden kein unkalkulierbares Risiko eingehen. Es bringt uns nichts, ihn jetzt noch einmal über die Schmerzgrenze gehen zu lassen und danach für den Rest der Saison auf ihn verzichten zu müssen“, so Schnorrenberg über ihn.

Sicher verzichten muss der HFC auf Jan Washausen, der gegen den 1. FC Magdeburg die gelb-rote Karte sah. Mit Anthony Syhre oder Antonios Papadopoulos stehen zwei Alternativen für das defensive Mittelfeld bereit.

Unser abschließender Wett Tipp:

Die Form spricht für den HFC, der in letzter Zeit aufholen konnte und seinen Aufwärtstrend auch bei den Münchner Löwen fortsetzt: Auswärtssieg. » Jetzt mit 11.00-Quote (statt regulär 3.25) bei bet-at-home auf HFC-Sieg tippen.

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