1860 München gegen KFC Uerdingen

Analyse, Aufstellung & Quote für den 19.10.2019

Adam Matuschyk gegen Daniel Wein

In der vergangenen Saison gab es für Daniel Wein (r.) und die Löwen keinen Sieg gegen Uerdingen. ©Imago images/Noah Wedel

Einmal standen sich Daniel Bierofka und Stefan Effenberg als Spieler gegenüber: Am 17. März 2001 beim Derby zwischen 1860 München und dem FC Bayern (0:2). Am Samstag begegnen sich die beiden Leitwölfe erneut, der eine als Trainer der Löwen, der andere als frisch gebackener Manager des KFC Uerdingen.

Der KFC hat weiterhin hohe Ambitionen, muss nun allerdings den Schalter umlegen, um diesen gerecht zu werden. In München erwartet sie nun eine schwierige Aufgabe, machten die 60er ihr Stadion doch bislang zur Festung. Hält sie auch gegen Uerdingen stand?

1860 München: Zuhause stabil

Licht und Schatten reihten sich beim TSV 1860 München in der Länderspielpause aneinander. Im Landespokal-Spiel gegen Unterhaching lief offensiv nicht viel zusammen bei den Münchner Löwen, allerdings stimmte einmal mehr die Einsatzbereitschaft. Der Derbysieg gab Auftrieb, der allerdings bereits tags darauf durch die 1:4-Testspielniederlage gegen 1860 Rosenheim wieder verringert wurde.

Die Partie fand übrigens auswärts statt, während sich 1860 im eigenen Stadion pudelwohl fühlt. Noch kein Spiel im altehrwürdigen Grünwalder Stadion verlor die Elf von Trainer Daniel Bierofka in dieser Saison, zuletzt standen zwei Heimsiege gegen Jena und Lautern zu Buche.

Wie in der vergangenen Saison zeigt sich die Bierofka-Elf äußerst stabil auf heimischem Geläuf, kassierte zuhause erst drei Gegentore - Ligabestwert. An der Abwehr muss Bierofka daher nicht viel tüfteln, hätte dafür allerdings durchaus interessante Alternativen. Philipp Steinhart wäre eine davon als Linksverteidiger, Dennis Erdmann könnte in der Innenverteidigung auflaufen.

Offen ist, in welchem System die Münchner Löwen antreten. Bierofka zeigte sich bisher in dieser Hinsicht durchaus variabel. Gibt es eine Doppelspitze, kommt voraussichtlich Prince Osei Owusu in die Startelf, für Marco Gebhart bliebe dann ein Bankplatz.

KFC Uerdingen: Änderungen in der Offensive?

Der KFC Uerdingen nutzte die Länderspielpause um einen neuen Trainer zu finden: Daniel Steuernagel soll das Ruder herumreißen und dabei mit Stefan Reisinger eine Doppelspitze bilden. Letzterer rückte zuletzt die richtige Mentalität wieder mehr in den Vordergrund, der KFC zeigte sich in den zwei Spielen gegen Meppen und Magdeburg vor allem defensiv verbessert.

Ein Gegentor musste Uerdingen dabei hinnehmen. Zum Vergleich: In den neun Spielen zuvor kassierte der KFC im Schnitt 1,77 Tore pro Spiel. Die Krefelder wissen, wie man auch in München die Null hält.

Letzte Saison entführte der damals stark startende Aufsteiger drei Punkte aus dem Grünwalder Stadion, gewann mit 1:0. Die historische Bilanz zwischen Uerdingen und 1860 ist derweil ausgeglichen: Jeweils fünf Siege bei vier unentschieden gab es in 14 Partien.

Damit diese Serie ausgebaut werden kann, stehen Steuernagel und Reisinger die gleichen Spieler wie zuletzt zur Verfügung. Das bedeutet auch: Der Ex-Löwe Adriano Grimaldi fehlt genauso verletzungsbedingt wie Dennis Daube und Oliver Steurer.

Personelle Alternativen gibt es dennoch und diese werden vor allem in der Offensive wichtig. Dort überzeugten zuletzt Selim Gündüz, Patrick Pflücke und Roberto Rodriguez nicht - Karim Barry, Ali Ibrahimaj sowie Franck Evina scharren schon mit den Hufen.

Unser abschließender Wett Tipp:

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