Vorschau auf 1860 München gegen Würzburger Kickers

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 01.10.2018

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Netzte in Haching nach zuvor fünf Spielen ohne Treffer wieder ein: 1860 Münchens Adriano Grimaldi. ©Imago/Oryk Haist

Zum Abschluss des 10. Spieltages empfängt 1860 München das derzeitige Team der Stunde, die Würzburger Kickers. Den Gästen gelingt momentan fast alles, wie das Siegtor gegen Meppen in allerletzter Sekunde der Nachspielzeit bewies. 1860 hingegen ist noch auf der Suche nach Konstanz und verlor bereits in einigen Spielen direkt zu Beginn der zweiten Hälfte den Faden und wichtige Punkte.

1860 München: Treffsicherheit fehlt

Nach Siegen über Aalen und Cottbus ging die Reise der Münchner bis auf Platz vier. Es folgten drei Spiele, aus denen die Löwen nur zwei Punkte holten und vor dem Spieltag auf dem neunten Platz und damit im Mittelfeld stehen.

Trainer Daniel Bierofka stießen vor allem die Partien gegen Wehen Wiesbaden (1:2) und Rostock (2:2) bitter auf. Beide Male traf seine Mannschaft vor der Pause, nur um sich früh in der zweiten Hälfte zwei Gegentore einzufangen und die Führung noch aus der Hand zu geben.

Die Konsequenzen aus dieser Schläfrigkeit nach dem Seitenwechsel zog er vor dem Derby in Unterhaching. Er stellte seine Abwehr auf eine Dreierkette um, die bei Ballbesitz der SpVgg zu einer Fünferkette wurde. So ließ seine Mannschaft nur sehr wenige Chancen zu, auch wenn der Ausgleich in der Nachspielzeit weh tat. Ohnehin trauerte der Trainer eher den vergebenen Chancen nach, die das Spiel nach Grimaldis Führungstreffer zugunsten der Münchener hätten entscheiden können.

Fehlen wird voraussichtlich Herbert Paul, der bisher keine Minute verpasste. In der Schlussphase des Derbys erlitt der Verteidiger eine Gehirnerschütterung. Durch den Ausfall von Markus Ziereis stellt sich der Sturm mit Adriano Grimaldi und Sascha Mölders quasi von alleine auf.

Nico Karger, gegen Haching noch angeschlagen auf der Bank und für die letzten Minuten eingewechselt, ist wieder fit und ebenso eine Option für die Startelf wie Alessandro Abruscia. Der Italiener musste im Derby für Efkan Bekiroglu weichen.

Würzburger Kickers: Drewes fraglich, Bätge bereit

Nach einem Horror-Start mit drei Niederlagen haben die Kickers die Kurve bekommen. Seit sechs Spielen ist die Mannschaft ungeschlagen, gewann fünf dieser Spiele und war damit am vergangenen Spieltag für eine Nacht Tabellenführer. Euphorie wollte trotzdem keine aufkommen.

Denn der 2:1-Sieg über Meppen war eine schwere Geburt. Trainer Michael Schiele hatte erstmals seit fünf Spielen seine Startelf umgestellt – auch notgedrungen. Torhüter Patrick Drewes verletzte sich im Training und wurde von Leon Bätge ersetzt.

Der 21-Jährige machte seine Sache mehr als ordentlich, ermöglichte seinen Vorderleuten mit einigen starken Paraden die Aufholjagd nach dem frühen 0:1 und dürfte auch gegen 1860 im Tor stehen, da ein Einsatz von Drewes fraglich ist.

Auch Hendrik Hansen musste angeschlagen passen, ist aber wieder einsatzbereit und damit erneut erste Option für die Innenverteidigung an der Seite von Kapitän Sebastian Schuppan. Ließ Schiele gegen Meppen noch mit einer Dreierkette beginnen, beendete er das Experiment bereits nach 20 Minuten und stellte auf eine Viererkette um. Mit dem gewünschten Erfolg, Würzburg stand in der Folge kompakter.

Darauf wird es auch beim Gastspiel in München ankommen. 1860 erzielte bereits neun Tore in seinen Heimspielen und wird die Würzburger Defensive mehr fordern, als Meppen es tat.

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