Chemnitzer FC vs Carl Zeiss Jena

Vorschau & Aufstellung zum Spiel am 03.02.2018

Timmy Thiele im Duell mit Julius Reinhardt

Legt der FCC mit Timmy Thiele nun auswärts nach? ©Imago/Karina Hessland

Am Sonnabend (Anstoß: 14 Uhr, live im MDR und auf mdr.de) kommt es zum Nachbarschaftsduell zwischen dem CFC und Carl Zeiss Jena. Liegen die beiden Städte auf der Landkarte knapp 100 Kilometer voneinander entfernt, beträgt der Abstand in der Tabelle vor dem 23. Spieltag aktuell elf Zähler.

Chemnitzer FC: Anfällig in Hälfte zwei

Die knappe 2:3-Pleite am letzten Spieltag gegen den VfR Aalen war für die Himmelblauen die achte Niederlage in Serie. Trotz des 2:1-Führungstreffers durch Miroslav Slavov gelang es den Mannen von Trainer David Bergner nicht, die aktuelle Negativserie zu beenden und den Anschluss an das rettende Ufer wiederherzustellen.

In Aalen baute der CFC seine sicherlich ungewollte Führung in einer bemerkenswerten Statistik aus. Kein anderes Team aus der dritten Liga fing sich zwischen der 61. und 75. Spielminute mehr Gegentreffer als die Bergner-Elf, die bereits elfmal in diesem Spielabschnitt überwunden werden konnte. Mit 24 Gegentoren nach dem Seitenwechsel führt Chemnitz zudem eine weitere Statistik an.

Auch im Hinspiel musste CFC-Keeper Kevin Kunz in dem genannten Zeitraum hinter sich greifen, am Ende stand jedoch ein 1:1-Unentschieden zu Buche. Durch die Punkteteilung konnten die Himmelblauen das dritte Duell gegen Jena in Folge ohne Niederlage beenden.

Bergner dürfte seine Anfangsformation im Vergleich zur Vorwoche verändern. So drängt Neuzugang Marcus Hoffmann auf sein Startelfdebüt, Emmanuel Mbende dürfte neben dem Ex-Rostocker verteidigen. Maurice Trapp könnte nach überstandenen Knieproblemen zumindest in den Kader zurückkehren.

Somit rückt Tom Scheffel wieder auf die rechte Abwehrseite, obwohl der 23-Jährige im Interview mit Liga-Drei.de jüngst durchblicken ließ, dass er sich „im Zentrum sehr wohl fühlt“. Im Sturm starten Slavov und Daniel Frahn, der bereits im Hinspiel den CFC-Treffer markieren konnte.

Carl Zeiss Jena: Wann platzt der Auswärts-Knoten?

Durch den 2:1-Heimsieg gegen Halle untermauerte der FCC in der Vorwoche seine Heimmacht und kletterte in der Tabelle auf den 12. Platz. Zehn Punkte beträgt aktuell schon der Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz, im Derby gegen Chemnitz könnten weitere Big-Points im Rennen um den Klassenerhalt gesichert werden.

Doch dafür muss Jena, das in der Auswärtstabelle weiterhin die rote Laterne trägt, auch nach dem Seitenwechsel hellwach sein. Oftmals spielt der Aufsteiger in der Fremde bis zum Pausentee gut mit, was sich nicht zuletzt an dem Torverhältnis von 6:6 widerspiegeln dürfte.

Nach der Halbzeit schafft es das Team von Trainer Mark Zimmermann jedoch nicht, die Leistung in Punkte umzumünzen. Bereits viermal ging der FCC trotz Unentschieden zur Pause als Verlierer vom Platz, selbst bei einer eigenen Führung stand Jena bereits zweimal am Ende ohne Punkte dar.

Sören Eismann kehrt nach Gelbsperre wieder ins Team zurück und dürfte Jan Löhmannsröben auf die Bank verdrängen. Kevin Pannewitz steht somit zum zweiten Mal in Folge in der Anfangsformation und soll das defensive Mittelfeld stabilisieren.

Weitere Änderungen muss Zimmermann jedoch nicht zwingend vornehmen, mit Julian Günther-Schmidt und Davud Tuma verfügt er jedoch über gute Alternativen. Auch Marius Grösch ist ein Kandidat für die Startelf.