Chemnitzer FC vs MSV Duisburg

Analyse, Aufstellung & Quote für den 06.10.2019

Arne Sicker vom MSV Duisburg.

Arne Sicker wird es auf links mit seinem ehemaligen Kiel-Mitspieler Noah Awuku aufnehmen müssen. ©imago images/Karina Hessland

Chemnitz und Duisburg haben für Ihr Duell am Sonntag ein ähnliches Ziel: Der Anschluss soll gehalten werden. Während die Himmelblauen dabei allerdings den Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze im Auge haben, geht es für die Zebras um die Aufstiegsplätze.

Chemnitzer FC: Spielerischer Aufschwung unter Glöckner

An den letzten Sieg des CFC über die Zebras werden sich wohl nur die Älteren erinnern: In der Zweitliga-Saison 1995/96 setzten sich die Himmelblauen mit 1:0 durch. Im Anschluss kreuzten sich die Wege beider Klubs neun weitere Male, fünf MSV-Siegen stehen vier Remis gegenüber.

Um den Rückstand auf das rettende Ufer zu verkleinern, soll diese Serie nun im ersten Heimspiel unter dem neuen Trainer Patrick Glöckner reissen. Den Schwung des 3:2-Erfolgs unter Interimstrainer Sreto Ristic konnte Chemnitz zwar gegen Großaspach (0:2) nicht in Punkte ummünzen, zeigte sich dort spielerisch aber auf ordentlichem Niveau und hätte mit einer besseren Chancenverwertung durchaus etwas mitnehmen können.

So dürfte Glöckners Abkehr vom zuvor praktizierten 5-4-1 hin zu einem 4-2-3-1-System auch gegen den MSV beibehalten werden. Im Hinblick auf das Personal wird es definitiv einen Wechsel geben, da Tobias Müller nach seiner roten Karte für zwei Spiele gesperrt wurde.

So wird wohl Matti Langer an die Seite von Daniel Bohl auf der Doppelsechs rücken. Die offensive Dreierreihe um Rafael Garcia links, Tarsis Bonga im Zentrum und Noah Awuku rechts dürfte in Anbetracht des Fehlens von Davud Tuma (Handbruch) ebenso unverändert bleiben wie die Sturmspitze, in der Philipp Hosiner gesetzt sein dürfte.

MSV Duisburg: Sicker wieder in der Startelf

Auch die Zebras mussten zuletzt einen kleinen Dämpfer hinnehmen, im Nachholspiel unterlag die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht dem SV Meppen am Mittwoch mit 1:3. So verpasste der MSV zwar den Sprung an die Tabellenspitze, geht aber trotzdem nur mit einem Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz in den Spieltag.

Das 4-2-3-1 der Gäste ist dabei ebenso in Stein gemeißelt wie große Teile der Startelf. In diese wird Linksverteidiger Arne Sicker zurückkehren, der seine Ein-Spiele-Sperre nach der roten Karte gegen Jena abgesessen hat und Migel-Max Schmeling wieder auf die Bank verdrängt.

Auf der Doppelsechs ist der erst Anfang September verpflichtete Maximilian Jansen zwar eine Option, der 26-Jährige wird aber wohl erneut dem Duo Yassin Ben Balla und Tim Albutat den Vortritt lassen müssen.

Im Angriff führt erneut kein Weg an den beiden Flügelstürmern Leroy-Jacques Mickels und Kapitän Moritz Stoppelkamp vorbei, während Youngster Lukas Daschner im Zentrum als Ballverteiler ebenso eingeplant sein dürfte wie Vincent Vermeij in vorderster Front.

Unser abschließender Wett Tipp:

Auch wenn sich Chemnitz spielerisch verbessert zeigte, wird sich die höhere individuelle Qualität der Zebras durchsetzen - Auswärtssieg. » Jetzt mit 1.80-Quote bei Interwetten auf Duisburg-Sieg wetten.