Eintracht Braunschweig gegen Chemnitzer FC

Analyse, Aufstellung & Quote für den 23.11.2019

Martin Kobylanski am Ball für Eintracht Braunschweig

Blüht Koblyanski unter Antwerpen wieder auf? ©Imago images/Huebner

Spiel eins für Marco Antwerpen als Trainer von Eintracht Braunschweig: Der Fußballlehrer soll die Löwen aus dem Tal an die Spitze führen und startet bei dieser Mission am Samstag mit einem Heimspiel (Anstoß: 14 Uhr) gegen den Chemnitzer FC. Dieser ist zurzeit stark in Form und geht gestärkt aus der Länderspielpause. Der direkte Vergleich zwischen beiden Mannschaften spricht aber nicht gerade für die Himmelblauen.

Eintracht Braunschweig: Bringt Antwerpen den Umschwung?

In der Länderspielpause wurde in Braunschweig das bislang mittelmäßige Abschneiden in der laufenden Saison diskutiert und eine Entscheidung getroffen: Chefcoach Flüthmann sowie Assistent Unger sind weg, mit Antwerpen wurde in Kürze ein Nachfolger präsentiert. Dieser setzt auf defensive Disziplin, will aber vor allem mit einer offensiven Spielweise überzeugen - genau zwei Aspekte, die bei den Löwen zuletzt fehlten.

Sieben Gegentoren aus den letzten fünf Spielen stehen nur vier eigene Treffer gegenüber, nur der 1. FC Magdeburg war im gleichen Zeitraum noch ungefährlicher. Zuletzt gab es in Münster einen späten Knockout. Den Umschwung bringen soll nun Antwerpen, der verstärkt die eigenen Fans ins Boot holen will: "Diese Stadt lebt den Fußball und da macht es einfach Spaß, die Stimmung im Stadion ist überragend. Ich denke auch, dass die Fans ein gutes Gespür dafür haben, wenn es für die Spieler schwieriger wird", so Antwerpen bei seinem Amtsantritt.

Ob der BTSV unter ihm wieder zur Heimmacht werden kann? Nur zwei von sieben Spielen im Eintracht-Stadion gewannen die Löwen, ginge es nur nach der Heimbilanz, stünden die Braunschweiger kurz vor der Abstiegszone. Helfen, diese Bilanz aufzupolieren, kann am Samstag allerdings nicht Alfons Amade.

Er zog sich bei der U20-Nationalmannschaft einen Muskelfaserriss zu und fällt vier Wochen aus. Gut sieht es hingegen bei Bernd Nehrig aus. In welcher Formation genau Antwerpen seine Elf vor dem ersten Spiel als Braunschweiger Trainer aufs Feld schickt, ist indes noch offen. In Münster ließ er häufig mit Dreier-Abwehrkette, ebenso oft allerdings in einem 4-2-3-1 agieren. Eine wichtige Rolle wird aller Voraussicht nach Martin Kobylanski, der unter Antwerpen in Münster aufblühte.

CFC: Die Form stimmt

Der Chemnitzer FC erledigte in der Länderspielpause seine Pflichtaufgabe im Landespokal souverän mit 4:0, auch wenn Trainer Patrick Glöckner mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft nicht zufrieden war. Dennoch: Durch diesen Sieg sind die Himmelblauen bereits seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen.

Gegen Würzburg und im Landespokal gegen Krostritz blieb der CFC dabei ohne Gegentor - zum Vergleich: In den zehn Pflichtspielen zuvor mussten die Chemnitzer immer mindestens einen Gegentreffer hinnehmen. Deutlich wird der himmelblaue Aufschwung in der Formtabelle der dritten Liga: Dort belegt der CFC Platz drei.

Um gegen den kommenden Gegner zu bestehen, muss die Glöckner-Elf auch gegen die Vergangenheit ankämpfen. Acht Spiele gab es bisher gegen Braunschweig, nur zwei davon gewann der CFC. Die letzten fünf Spiele gegen den BTSV gingen sogar allesamt verloren.

Verzichten müssen die Chemnitzer bei der Neuauflage des Duells auf Daniel Bohl, der gelbgesperrt fehlt. Ihn könnten Matti Langer oder Tim Campulka ersetzen. Außerdem fehlen mit Paul Milde (Grippe) sowie Thomas Doyle (private Gründe) zwei gelernte Linksverteidiger - Nils Blumberg könnte daher auf der linken Defensivseite starten.

Unser abschließender Wett Tipp:

Die Eintracht ist nach dem Trainerwechsel unberechenbar, der CFC zeigte allerdings aufsteigende Form und präsentierte sich zuletzt auch defensiv stabil: Auswärtssieg. » Jetzt mit 4.40-Quote bei Interwetten auf CFC-Sieg wetten.