Dominik Schad gegen Korbinian Vollmann.

Im Hinspiel setzten sich die Pfälzer um Dominik Schad (l.) mit 2:0 gegen die „Kogge“ durch. ©imago images/Jan Huebner

Die Saison biegt auf die Zielgerade ein und Hansa Rostock will seine gute Ausgangslage nutzen, um noch auf einen Aufstiegsplatz zu rutschen. Mit diesem Ziel ging der FCK in die Spielzeit, für die „Roten Teufel“ ist der Zug in Richtung 2. Bundesliga jedoch schon abgefahren. Im direkten Aufeinandertreffen am Dienstag (Anstoß: 20:30 Uhr) sollen stattdessen die letzten kleinen Zweifel am Klassenerhalt beseitigt werden.

Hansa Rostock: Starke Defensive muss umgebaut werden

Nach vier Siegen in Folge musste Hansa am Wochenende erstmals wieder Punkte liegen lassen, durch das torlose Remis gegen Duisburg verpasste die „Kogge“ den Sprung auf Platz drei. Zur Erinnerung: Durch die Tabellenführung der U23 des FC Bayern berechtigt dieser aktuell ebenfalls zum direkten Aufstieg.

Verlass war gegen die offensivstarken „Zebras“ aber ein Mal mehr auf die beste Defensive der Liga: Erst 35 Bälle musste Torhüter Markus Kolke aus dem Netz fischen, in den letzten fünf Partien kassierte Rostock zudem nur einen einzigen Gegentreffer. Die Defensive wird Trainer Jens Härtel jedoch umbauen müssen, da Nico Neidhart seine 10. gelbe Karte sah. Stattdessen dürfte Lukas Scherff hinten links auflaufen.

Während das Personal im Drei-Mann-Mittelfeld in Stein gemeißelt ist, hat Härtel in vorderster Front die Qual der Wahl. Um die Belastung zu verteilen, dürfte John Verhoek wieder anstelle von Pascal Breier beginnen, während Nikolas Nartey eine Alternative zu Nico Granatowski darstellt.

FCK: Auswärts nicht stabil

Keinerlei Schwierigkeiten hatten die „Roten Teufel“ am vergangenen Wochenende mit Uerdingen. Ein deutliches 4:0 stand nach Abpfiff auf der Anzeigetafel, wodurch der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz vor Spieltag 35 auf zehn Punkte ausgebaut werden konnte.

Ebenfalls erfreulich aus FCK-Sicht: Florian Pick konnte mit einem Doppelpack seine seit Anfang Dezember anhaltende Torflaute beenden. Da Lucas Röser seine Chance nutzen konnte, hat Boris Schommers nun offensiv die Qual der Wahl.

Das Hauptaugenmerk dürfte jedoch auf der Defensive liegen, die auf dem Betzenberg erst 18 Gegetore zuließ – Rang vier aller Drittligisten. Knackpunkt: Gegen Hansa ist der FCK auswärts gefordert, und dort lässt es die Abwehr häufig an Stabilität vermissen. Bereits 34 Gegentore mussten die Pfälzer so in fremden Stadien zulassen, nur drei Klubs weisen einen schwächeren Wert auf.

Unser abschließender Wett Tipp:

Die „Kogge“ hat Fahrt aufgenommen, nun kommt der auswärts defensivschwache FCK an die Ostsee – Rostock gewinnt und darf weiterhin vom Aufstieg träumen. » Jetzt mit 10.00-Quote (statt regulär 1.87) bei bet-at-home auf Hansa-Sieg tippen.

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