Ingolstadts Marcel Gaus (l.) gegen Münchens Marius Willsch.

„Schanzer“ oder „Löwen“: Wer stolpert im Montagsspiel? ©imago images/MIS

Mit breiter Brust gehen der FC Ingolstadt und 1860 München in ihr direktes Duell am Montag (Anstoß: 19 Uhr). Beide Teams konnten zuletzt von der Konkurrenz nicht bezwungen werden und wollen den nächsten Schritt in Richtung ihrer Saisonziele nehmen. Wer hält sich im Ingolstädter Sportpark weiter schadlos?

FC Ingolstadt: Wieder schwungvoll zu Hause?

Seit neun Spielen sind die „Schanzer“ ungeschlagen und mischen weiter fleißig im Aufstiegsrennen mit. Durch den 2:0-Erfolg über Magdeburg gelang erstmals nach zwei Remis wieder ein Sieg, bei dem sich Ingolstadt extrem defensiv zeigte und aus seinen Umschaltmomenten das Maximum herausholte.

Etwas mutiger und aktiver dürften sich die Hausherren am Montag zeigen, um die mit lediglich zwei Siegen aus den letzten sechs Partien schwache Heimbilanz aufzupolieren. Mut macht die Offensive, die vor den eigenen Fans bereits 19 Treffer erzielte – nur drei Teams konnten vor dem 19. Spieltag einen besseren Wert vorweisen.

Ob Stefan Kutschke dabei helfen kann, ist fraglich. Hinter dem Kapitän und Abwehrhüne Björn Paulsen stehen Fragezeichen, beim Duo wird es laut Trainer Jeff Saibene auf der Pressekonferenz „sehr eng“. Ohnehin will sich der 51-Jährige nicht in die Karten schauen lassen: „Es ist komplett offen, ob wir wieder mit 2 Stürmern oder einer Spitze spielen.“

Am Wahrscheinlichsten scheint die Rückkehr zu einem 4-4-2-System. Sollte Kutschke nicht rechtzeitig fit werden, dürfte Dennis Eckert Ayensa dessen Position einnehmen, für den zuletzt als  Rechtsverteidiger gesetzten Paulsen steht Michael Heinloth parat.

1860 München: Mit Dreierkette die Gegentorflut eindämmen

Auch die „Löwen“ schwimmen momentan auf der Erfolgswelle und können auf eine Serie von fünf ungeschlagenen Partien verweisen, die wieder für etwas Vorsprung auf die Abstiegsplätze gesorgt haben. Vor allem auswärts scheint eine Last vom Klub abgefallen zu sein, 1860 gewann seine letzten beiden Gastspiele und damit doppelt so häufig wie zuvor in sieben Anläufen.

Um daran anzuknüpfen, muss Trainer Michael Köllner für die Fahrt nach Ingolstadt defensive Lösungen finden. Nur in einem ihrer letzten elf Spiele blieben die „Löwen“ ohne Gegentor, mit Tim Rieder (Knieverletzung) fällt nun ein wichtiger Stabilisator für mehrere Wochen aus. Eine Rückkehr zur bereits in Unterhaching erfolgreich angewandten Dreierkette scheint daher nur logisch.

Als gutes Omen darf die bisherige Bilanz gegen den Zweitliga-Absteiger gewertet werden: Fünf Siegen und zwei Remis stehen lediglich zwei Niederlagen gegenüber. Eine davon setzte es jedoch im letzten direkten Duell in der ersten Runde des DFB-Pokals 2017, das mit 1:2 verloren ging.

So liegt die Favoritenrolle nicht beim Team aus Giesing, wie auch Ex-Trainer Marco Kurz im Gespräch mit Liga-Drei.de zu verstehen gab: „Wenn die Löwen dort einen Punkt erobern können, bin ich vollauf zufrieden.“

Unser abschließender Wett Tipp:

Auch wenn der Trend bei 1860 nach oben zeigt, gegen offensivstarke „Schanzer“ wird nichts zu holen sein – Heimsieg. Dazu empfehlen wir die erhöhte Quote von Bet3000. » Jetzt mit 7.00-Quote (statt 1.85) bei Bet3000 auf Ingolstadt-Sieg wetten.