FSV Zwickau vs 1. FC Kaiserslautern

Analyse, Aufstellung & Quote für den 26.08.2019

Christoph Hemlein flankt, Rene Lange will es verhindern

Umkämpft: Die letzten zwei Partien zwischen Hemleins FCK (l.) und Zwickau (hier mit Rene Lange) endeten 1:1. ©Imago images/Eibner

Der 1. FC Kaiserslautern steht nach nur einem Sieg aus den ersten fünf Spielen gehörig unter Druck. Am Montagabend (Anstoß 19 Uhr) begeben sich die Roten Teufel auf schwieriges Terrain, denn heimstarke Zwickauer waren im eigenen Stadion zuletzt nicht zu überwinden. Bleibt es dabei oder schafft der FCK die Wende?

FSV Zwickau: Heimstärke als großer Vorteil

Der FSV Zwickau steht mit sieben Punkten im Tabellenmittelfeld, wobei sich bei den Schwänen ein klares Muster abzeichnet. Auswärts waren sie zuletzt oft anfällig für Gegentore - das komplette Gegenteil zu den Heimauftritten der Zwickauer. In der laufenden Saison kassierte der FSV noch keinen Treffer (0:0, 2:0) vor den heimischen Fans.

Das führt zur viel zitierten Heimstärke der Westsachsen, die saisonübergreifend nun schon seit acht Spielen im eigenen Stadion nicht mehr verloren. Grund dafür ist auch "eine Weiterentwicklung in unserem Spiel", die Trainer Joe Enochs auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Lautern ausmachte.

In der Tat agierte Zwickau auch bei der jüngsten 1:3-Niederlage in Duisburg vor allem in der ersten Halbzeit gefällig. Gefährlich wird es beim FSV hingegen weiterhin nach altbekannten Mustern: Standards und das Kopfballspiel zählen zu den Stärken der Enochs-Elf.

Einer, der die nötigen Vorlagen dazu liefern kann, fällt nun allerdings aus: Nils Miatke muss bekanntlich verletzungsbedingt pausieren, für ihn könnte der junge Marius Hauptmann auf links starten. Im Angriff ist der vom 1. FC Kaiserslautern ausgeliehene Elias Huth eine Option für die Startelf. Dann müsste wohl Routinier Ronny König weichen, der in seiner Karriere bereits sechs Treffer gegen die Roten Teufel erzielte und damit gegen den FCK so oft traf wie gegen keinen anderen Verein.

FCK: Wenig Änderungen zu erwarten

Die Stimmung am Betzenberg ist angespannt. Dem 2:0-Pokalsieg gegen Mainz, der eigentlich als Initialzündung für bessere Leistungen in der Liga dienen sollte, folgte eine 0:3-Niederlage gegen Braunschweig, wo sich die Roten Teufel unkonzentriert in der Offensive und fahrig in der Defensive präsentierten.

"Wir haben das Braunschweig-Spiel aufgearbeitet, analysiert und viele Einzelgespräche geführt. Der Fokus liegt voll und ganz auf Zwickau", so Trainer Sascha Hildmann, der seiner Mannschaft auf der Pressekonferenz vor der Partie den Rücken stärkte.

Gleichzeitig wolle der Coach, der selbst gehörig unter Druck steht, nicht in Aktionismus verfallen, weswegen keine großen Änderungen an der Startelf zu erwarten sind. Auch am 4-1-4-1-System rüttelt Hildmann voraussichtlich nicht. Optionen für personelle Wechsel saßen zuletzt vor allem mit Simon Skarlatidis und Antonio Jonjic auf der Bank.

Rotieren sie in die erste Elf, müssten voraussichtlich Christoph Hemlein und Timmy Thiele weichen, während Christian Kühlwetter als Stoßstürmer in Frage käme. Verletzungsbedingt ausfallen werden hingegen weiterhin Theodor Bergmann und Andri Runar Bjarnason, während Lukas Gottwalt wieder fit für den Kader ist.

Dass der kommende Gegner keine einfach zu knackende Nuss ist, beweist der direkte Vergleich: Vier Spiele gab es zwischen Zwickau und dem FCK, bei je einem Sieg für beide Mannschaften. Die Partien der vergangenen Saison endeten jeweils 1:1.

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