Davy Frick von Zwickau (l.) gegen Sascha Mölders von 1860 München.

Wer setzt sich im Duell „Schwäne“ gegen „Löwen“ durch? ©imago images/Passion2Press

Sowohl der FSV Zwickau wie auch 1860 München erwischten einen guten Start ins Jahr 2020 und stiegen jeweils mit einem Sieg in die restliche Rückrunde ein. Während die „Schwäne“ so den Vorsprung auf die Abstiegsplätze vergrößerten, können die „Löwen“ sogar auf die vorderen Plätze schielen.

FSV Zwickau: Godinho zurück in die Startelf

Nach vier sieglosen Spielen in Serie gelang Zwickau mit einem 2:1-Sieg über Magdeburg die Rückkehr in die Erfolgsspur. Dabei zeigten sich die „Schwäne“ eiskalt, nutzten ihre Chancen unheimlich kaltschnäuzig und nahmen so die drei Punkte mit.

Daran soll im eigenen Stadion angeknüpft werden, wo die Mannschaft von Trainer Joe Enochs häufiger trifft als in der Fremde (19 Heim- stehen 14 Auswärtstore gegenüber) und auch stabiler steht (13 gegenüber 18 Gegentoren in fremden Stadien).

Um defensiv gegen zuletzt torhungrige „Löwen“ mithalten zu können, wird aller Voraussicht nach die Dreierkette umgestellt. Christopher Handke erwischte in Magdeburg an alter Wirkungsstätte keinen guten Tag, für ihn dürfte der zuletzt gelb-rotgesperrte Marcus Godinho in die Startelf rücken. Für den Langzeitverletzten Elias Huth wird wohl wieder Gerrit Wegkamp stürmen, der mit seinem Siegtreffer in Magdeburg wichtiges Selbstvertrauen tanken konnte. Für Neuzugang Johannes Dörfler heißt es wohl erst einmal Bank.

Nach dem Gesetz der Serie müssten die Punkte übrigens in Zwickau bleiben: In der noch überschaubaren Bilanz, die bisher erst aus drei Aufeinandertreffen besteht, setzte sich immer die Heimmannschaft durch.

1860 München: Auswärtsschwäche abgelegt

Die Elf von Trainer Michael Köllner setzte mit dem deutlichen 4:1-Erfolg über Braunschweig ein klares Ausrufezeichen. Damit blieben die Münchner auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen.

Dabei auch wichtig: Die noch im ersten Saisonviertel gezeigte Auswärtsschwäche, von den ersten sieben Partien in fremden Stadien wurden sechs verloren, scheinen die „Löwen“ abgelegt zu haben. So stehen vier ungeschlagene Auswärtspartien in Folge in der Statistik, darunter auch Siege in Halle und Unterhaching.

Bei der Torausbeute hat 1860 aber noch Luft nach oben. Erst 13 Treffer erzielten Sascha Mölders & Co. auswärts, ein Wert, der lediglich von drei anderen Teams noch unterboten wird.

Unter dem Eindruck des Sieges über Braunschweig sind keine personellen Änderungen zu erwarten, Köllner wird wohl erneut die gleiche Startelf ins Rennen schicken. Ohnehin wurden die „Löwen“ nicht auf dem Transfermarkt tätig, gaben mit Marco Raimondo Metzger lediglich einen Akteur ab, der zuvor aber auch keine Rolle im Drittliga-Team spielte.

Unser abschließender Wett Tipp:

1860 München ist ins Rollen gekommen und geht mit großen Selbstvertrauen in die Partie. Die eingespielte Köllner-Elf nimmt die drei Punkte mit. Dazu empfehlen wir die erhöhte Quote von Interwetten. » Jetzt mit 12.00-Quote (statt 2.55) bei Interwetten auf 1860-Sieg wetten.