Vorschau auf: FSV Zwickau gegen SG Sonnenhof Großaspach

Aufstellung & Analyse zum Spiel am 10.12.2018

Mike Könnecke gegen Yannick Thermann

Mike Könnecke (l.) und Co. rangen Großaspach im letzten Duell nieder. Diesmal auch? ©Imago/Picture Point

Zu einem Duell der Tabellennachbarn treffen sich der FSV Zwickau und die SG Sonnenhof Großaspach am Montagabend (Anstoß: 19 Uhr, live auf Telekom Sport) unter Flutlicht. Für beide Mannschaften verliefen die jüngsten Partien enttäuschend, weshalb sie mit nun mit einem „Dreier“ den Anschluss ans Tabellenmittelfeld halten wollen. Welcher Mannschaft gelingt dies?

FSV Zwickau: Schwäne lassen zuhause Federn

Vor der jüngsten Partie gegen 1860 München war Zwickau fünf Spiele lang ungeschlagen, doch der Schein trügt: Davon endeten vier Partien unentschieden. Durch die Niederlage gegen die Löwen ist die Mannschaft von Trainer Joe Enochs nun gegen Großaspach zum punkten verdammt.

Zuhause muss sich der FSV allerdings steigern. War die Heimstärke in der vergangenen Saison noch ein Pfund der Zwickauer, das ihnen 70 Prozent ihrer Punkte einbrachte, konnten die Schwäne bislang erst zwei von acht Spielen auf eigenem Geläuf gewinnen.

Mut macht hingegen das letzte direkte Duell gegen Großaspach, das die Schwäne zuhause durch die Tore von Nils Miatke und Fabian Eisele mit 2:0 gewannen. Insgesamt ist die Bilanz gegen den Dorfklub mit zwei Siegen und zwei Niederlagen ausgeglichen.

Enochs, der den Fokus im Training unter der Woche auf das Umschaltspiel und Zweikampf-Situationen richtete, kann wieder auf Toni Wachsmuth zurückgreifen, der voraussichtlich für Sorge in die Startelf zurückkehrt. In der Offensive hat der Coach mit Tarsis Bonga eine Option, falls er mit zwei echten Stoßstürmern auflaufen will. Gelbgesperrt wird Alexandros Kartalis fehlen, ersetzen könnte ihn Bickel. Schröter wird hinten als Ersatz für den kranken Toni Wachsmuth gebraucht.

SG Sonnenhof Großaspach: Offensiv verbessert, aber defensiv zu anfällig

„Das wird am Montag auf jeden Fall ein Kampfspiel“, schwört SG-Trainer Florian Schnorrenberg seine Mannschaft auf die Partie in Zwickau ein, wo nach zwei Niederlagen in Folge die Wende gelingen soll.

Verzichten muss der 41-Jährige dabei auf Jonas Meiser, der nach seinem Platzverweis gegen den KSC nicht zur Verfügung steht. Hoffnung besteht hingegen für den jüngst verletzten Dominik Pelivan, der unter der Woche wieder trainieren konnte. Ein Einsatz entscheidet sich aber erst kurzfristig. Ansonsten bieten sich auch Joel Gerezgiher oder Shqiprim Binakaj für die Zehner-Position an.

In der Offensive hat der Dorfklub unter Schnorrenberg große Fortschritte gemacht, traf in fünf der sechs Spiele unter dem Coach mindestens ein Mal ins Tor. Das frühe Pressing geht allerdings auch zu Lasten der Defensive: Acht Gegentreffer in den letzten fünf Partien beweisen das.

Unser abschließender Wett Tipp:

Zwickau muss zuhause unbedingt punkten und könnte das gegen in der Defensive anfällige Großaspacher tun. Wir tippen auf Heimsieg. » Jetzt mit 2.25-Quote bei Interwetten auf FSV-Sieg tippen.