FSV Zwickau gegen Großaspach

Analyse, Aufstellung & Quote für den 01.11.2019

Julian Leist (l.) gegen Ronny König.

Ronny König (r.) stellte Großaspach in der Vergangenheit immer wieder vor große Probleme. ©imago images/Picture Point

Zum Auftakt des 14. Spieltages fordert der FSV Zwickau vor heimischer Kulisse Sonnenhof Großaspach. Während die Gastgeber ihre Serie von fünf ungeschlagenen Partien ausbauen wollen, brauchen die Gäste dringend Punkte, um den Tabellenkeller zu verlassen.

FSV Zwickau: Nur Schröter muss ersetzt werden

Vor der siebten Ausgabe der Begegnung "Schwäne" gegen "Dorfklub" ist die Bilanz ausgeglichen: Jeweils drei Siege konnten beide Klubs erringen. Um diese Statistik auszubauen, will Zwickau an die eingangs erwähnte Serie ohne Niederlage anknüpfen. Die Basis dafür dürfte erneut die kompakte Defensive sein, die Trainer Joe Enochs installiert hat.

Im 4-4-2 mit einer Doppelsechs kann der FSV mittlerweile auch Ausfälle wie den von Christopher Handke in der Vorwoche auffangen, der 30-Jährige dürfte nach überstandenen muskulären Problemen aber wieder in die Innenverteidigung zurückkehren.

Bitter ist der Ausfall von Morris Schröter, der aber im Kollektiv aufgefangen werden soll. Nils Miatke wird für ihn voraussichtlich in die Startelf rücken, allerdings den linken Flügel bekleiden, dafür dürfte Fabio Viteritti nach rechts rücken. In der Offensive wird dieser von Rechtsverteidiger Marcus Godinho unterstützt werden, dessen Spieleröffnungen ein Sonderlob von Enochs erhielten und der sich mit seinen Leistungen wieder in den erweiterten Kreis der kanadischen Nationalmannschaft spielte.

Im Sturmzentrum führt kein Weg an der Doppelspitze Elias Huth und Ronny König vorbei, die sich bislang prächtig ergänzte. Vor allem König dürfte heiß auf Freitag sein: In den bisherigen sechs Duellen mit Großaspach traf der Routinier vier Mal - häufiger, als jeder andere Spieler.

Sonnenhof Großaspach: Bösel ist wieder da

Die Personalsituation in Großaspach ist weiterhin angespannt. Bei der 1:3-Niederlage gegen Braunschweig konnte Trainer Oliver Zapel nur einen 16-Mann-Kader stellen, auch vor der Fahrt nach Zwickau platzt das Lazarett aus allen Nähten. Immerhin steht Sebastian Bösel nach seiner Sperre wieder zur Verfügung und ermöglicht damit überhaupt eine Auswahl im defensiven Mittelfeld, das sich in der Vorwoche von alleine aufstellte.

Mehr Stabilität würde dem Dorfklub ohnehin gut zu Gesicht stehen, 29 Gegentore werden nur von Würzburg (31) überboten. Die Umstellung auf eine Dreier- bzw. Fünferkette könnte hier Abhilfe schaffen und dafür sorgen, dass nicht wieder früh eine Vorentscheidung fällt: 19 seiner Gegentore kassierte Großaspach bereits im ersten Durchgang.

Offensiv muss die Mannschaft trotz guter Ansätze ebenfalls zulegen und dringend an der Chancenverwertung arbeiten, sollen von der Fahrt nach Zwickau Punkte mitgenommen werden: In den letzten drei Auswärtsspielen traf nur Dimitry Imbongo Boele.

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