Halles Toni Lindenhahn gegen Magdeburgs Christian Beck.

Abstiegs- statt Aufstiegskampf heißt der Alltag in Halle und Magdeburg. ©imago images/Christian Schroedter

Die Saisonziele des HFC und des 1. FC Magdeburg waren zwar andere, doch tatsächlich geht es im direkten Duell um nicht weniger als den Klassenerhalt. Beide liegen nur knapp über dem Strich, schöpfen nach den in der Vorwoche vollzogenen Trainerwechseln aber neue Hoffnung. Der Sieger in der Partie am Dienstag (Anstoß: 20:30 Uhr) baut seinen Vorsprung aus, daher gilt für beide Teams: Verlieren verboten.

HFC: Offensiv wieder mit Durchschlagskraft

Die Bilanz zwischen Halle und Magdeburg in der 3. Liga spricht eine eindeutige Spache: Sieben Mal trafen beide Klubs bislang aufeinander, einen HFC-Sieg sucht man vergeblich. Wurden im Mai 2017 immerhin die Punkte geteilt, setzte sich der FCM in den restlichen sechs Spielen durch.

In Halle werden die Verantwortlichen darauf hoffen, dass der positive Effekt des Trainerwechsels anhält. Erst in der Vorwoche übernahm Florian Schnorrenberg an der Saale, seitdem konnte der HFC mit Siegen über Mannheim und Meppen einen direkten Abstiegsplatz verlassen. Bei zwei Punkten Vorsprung vor dem 33. Spieltag ist die Abstiegsgefahr aber weiterhin präsent.

Der 43-Jährige hat den Klub wachgeküsst, auch weil über Einsatz und Willen das Glück zurückkehrte, das zuvor lange fehlte. Speziell in der Offensive hat der neue Mann an der Seitenlinie die richtigen Knöpfe gedrückt, wie jeweils drei Tore in den vergangenen beiden Spielen zeigen.

Personell ist im Vergleich zur Reise ins Emsland nur ein Wechsel zu erwarten, da Pascal Sohm auf Grund von Knieproblemen passen muss. Für ihn dürfte Julian Guttau in die Startelf rutschen.

1. FC Magdeburg: Kaltschnäuzig vor dem gegnerischen Tor

Auch Magdeburg entschied sich in der Vorwoche für einen personellen Wechsel auf dem Trainerstuhl. Nach den ersten 90 Minuten unter Thomas Hoßmang lässt sich ein erstes positives Zwischenfazit ziehen, welches nicht nur an den drei Punkten gegen Köln festzumachen ist.

Das große Magdeburger Sorgenkind ist bereits die ganze Saison über der Angriff, mit 42 Treffern weiterhin der viertharmloseste der Liga. Nach lediglich drei Treffern in den fünf Spielen zuvor durfte der FCM doppelt jubeln, auch weil vor dem gegnerischen Tor endlich die zuvor häufig bemängelte Kaltschnäuzigkeit an den Tag gelegt wurde.

Die Defensive, gemeinsam mit Rostock die sicherste der Liga, wird Hoßmang nun aber wohl umbauen. Statt Marcel Perthel dürfte Jürgen Gjasula beginnen, der als erster Aufbauspieler gegen den spielstarken HFC nach der Balleroberung für Umschaltmomente sorgen soll.

Unser abschließender Wett Tipp:

Halle hat der Trainerwechsel merklich Auftrieb gegeben, dank diesem Schwung klappt es jetzt auch mit dem ersten Drittliga-Sieg über Magdeburg. » Jetzt mit 12.00-Quote (statt 2.33) bei 888sport auf HFC-Sieg wetten.