Vorschau auf HFC gegen Carl Zeiss Jena

Aufstellung & Analyse zum Spiel am 02.02.2019

Moritz Heyer gegen Manfred Starke.

Im Hinspiel setzte sich der HFC um Moritz Heyer (l.) mit 3:0 gegen Manfred Starke und den FCC durch. ©Imago/Karina Hessland

In Halle träumt man nach der Hinrunde vom großen Coup und dem Aufstieg. Mit Blick auf die Tabelle verständlich, schob sich der HFC doch am vergangenen Wochenende an Uerdingen vorbei auf den Relegationsplatz. Um sich dort festzusetzen, wird jetzt ein Sieg gegen Jena angepeilt. Ein Selbstläufer wird das aber nicht. Der FCC hat sich seit der Amtsübernahme von Lukas Kwasniok stabilisert und ist unter dem neuen Coach noch ungeschlagen.

Hallescher FC: Tiffert wohl noch kein Startelf-Kandidat

Nach einer starken Hinrunde, die auf dem vierten Tabellenplatz endete, sah man beim HFC logischerweise keine Notwendigkeit für große personelle Veränderungen. Maximilian Pronichev, dessen Leihe nach Aue nicht die gewünschte Spielzeit mit sich brachte und vorzeitig beendet wurde, kam bis Saisonende von Hertha BSC. Außerdem kehrte Christian Tiffert nach rund 21 Jahren zu seinem Jugendklub zurück.

Ob der 36-Jährige sofort in der Startelf steht, erscheint fraglich. Wahrscheinlicher ist, dass Trainer Torsten Ziegner in der Dreierkette erneut auf Landgraf, Hayer und Lindenhahn setzt. Das Trio ist eingespielt und hat mit seinen Leistungen großen Anteil daran, dass Halle erst 19 Gegentore kassierte - Topwert hinter Osnabrück.

Im Vergleich zum 1:0-Sieg über Fortuna Köln wird es aber definitiv eine Änderung geben: Marvin Ajani sah gegen die Domstädter seine fünfte gelbe Karte. Für ihn dürfte Braydon Manu auf dem linken Flügel starten. Bentley Baxter Bahn dürfte weiterhin den Langzeitverletzten Sebastian Mai hinter der Doppelspitze vertreten.

Carl Zeiss Jena: Es mangelt an Torgefahr

Trainer Lukas Kwasniok kündigte vor dem Jahreswechsel an, den Kader verkleinern zu wollen. Und der 37-Jährige hielt Wort, gleich sechs Spieler durften gehen. Dafür kamen drei Neue, von denen Regensburg-Leihgabe Dominic Volkmer gegen Münster bereits in der Startelf stand und dort auch in Halle erwartet werden darf.

Nach der Vertragsauflösung von Guillaume Cros steht mit Neuzugang Pierre Fassnacht nur ein gelernter Linksverteidiger im Kader. Sollte der 23-Jährige, der in der Hinrunde nur Ersatz in Saarbrücken war und lediglich fünf Regionalliga-Minuten absolvierte, sein Debüt geben, könnte dafür Dennis Slamar wieder ins Abwehrzentrum zurückkehren. Marius Grösch müsste dann seinen Platz räumen.

Ohnehin ist die Defensive gar nicht Kwasnioks große Baustelle. In den drei Spielen seit seiner Amtsübernahme kassierte Carl Zeiss lediglich einen Gegentreffer. Aber nach vorne muss mehr kommen, zuletzt gelang weder gegen Großaspach noch Münster ein Tor. Da ein Einsatz von Julian Günther-Schmidt auf Grund von Leistenproblemen unwahrscheinlich ist, könnte die Doppelspitze aus Manfred Starke und Phillip Tietz bestehen. Felix Brügmann müsste dann wieder auf der Bank Platz nehmen.

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