Vorschau auf Hallescher FC gegen KFC Uerdingen 05

Aufstellung & Analyse zum Spiel am 01.03.2019

Kevin Großkreutz vom KFC Uerdingen (r.) gegen Halles Jan Washausen.

Setzt sich der KFC wieder gegen den HFC durch? ©Imago/Revierfoto

Die Aufstiegsambitionen des Halleschen FC und des KFC Uerdingen sind verbrieft. Doch beim Blick auf die Tabelle wird klar: Momentan reicht es für Beide noch nicht. Am Freitag eröffnen der Tabellenvierte und -fünfte den Spieltag mit ihrem direkten Aufeinandertreffen. Im Hinspiel setzte sich Uerdingen knapp durch, wer wird diesmal seinen Ambitionen gerecht?

Hallescher FC: Tiffert wieder in der Startelf?

Der HFC scheint das Toreschießen verlernt zu haben. Seit dem Jahreswechsel traf die Mannschaft nur beim 1:0-Sieg über Fortuna Köln, blieb danach vier Mal in Folge ohne Erfolgserlebnis. Tiefpunkt war das 0:2 gegen Osnabrück vor Wochenfrist, bei dem Trainer Torsten Ziegner vor allem die Leistung in der ersten Hälfte sauer aufstieß.

Für die Ambitionen, ein Wörtchen im Aufstiegsrennen mitzureden, war das natürlich ein Dämpfer. Als Tabellenvierter liegt man trotzdem noch auf Kurs - was neben der ebenfalls inkonstanten Konkurrenz auch an der Abwehr liegt: Mit 0,84-Gegentoren pro Spiel stellt Halle die zweitbeste Defensive der Liga.

Personell muss Ziegner gegen Uerdingen umbauen. Björn Jopek sah gegen Osnabrück seine fünfte gelbe Karte. Denkbar, dass Routinier Christian Tiffert für ihn an der Seite von Jan Washausen auf der Doppelsechs aufläuft. In der Hinserie fehlte Jopek zwei Mal und wurde von Bentley Baxter Bahn vertreten, der spielfreudige 26-Jährige wird ob der Torflaute aber erneut eine Position weiter vorne benötigt.

Auch in vorderster Front könnte sich etwas ändern. Maximilian Pronichev meldete sich unter der Woche schmerzfrei. Sportdirektor Ralf Heskamp hält einen Einsatz gegen den KFC für möglich. In der Doppelspitze ist eigentlich nur Mathias Fetsch gesetzt, ist aber seit acht Spielen ohne Torerfolg.

KFC Uerdingen: Wie reagieren die Fans auf die Kritik des Klubs?

In der Fremde kennt Uerdingen nur Extreme, sieben Siegen stehen sechs Niederlagen gegenüber. Auch der Trainerwechsel von Stefan Krämer zu Norbert Meier brachte bislang nicht den gewünschten Erfolg, unter dem neuen Übungsleiter wartet der KFC nach drei Partien noch auf den ersten Sieg.

Beim torlosen Remis gegen Münster wurde deutlich, dass der Schuh vor allem in der Offensive drückt. Hochkarätige Chancen waren Mangelware. Wenn Uerdingen doch mal eine Lücke fand, scheiterte man am glänzend aufgelegten Maximilian Schulze Niehues. So verwundert es auch nicht, dass der Angriff mit lediglich 31 Treffern im ligainternen Ranking nur auf Platz neun zu finden ist.

Da Adriano Grimaldi verletzungsbedingt noch nicht eingreifen kann, dürfte auch weiterhin Osayamen Osawe die einzige Sturmspitze bilden. Ohnehin sind personelle Wechsel unter Meier nicht sehr wahrscheinlich, die Startaufstellung gegen Halle dürfte die gleiche sein wie in der Vorwoche.

Gespannt darf man sein, welche Konsequenzen die Kritik des Klubs an den eigenen Fans nach sich zieht. Dass der Aufruf, das Team "lautstark vor Ort zu unterstützen", auch vom Anhang umgesetzt wird, darf im Hinblick auf die Schärfe der Kritik durchaus bezweifelt werden.

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