Maximilian Jansen gegen John Verhoek. Jetzt auf Hansa Rostock vs MSV Duisburg wetten

John Verhoek wird sich erneut in der Sturmspitze von Hansa Rostock aufreiben. ©imago images/Revierfoto

Im Vorjahr schrammten sowohl Hansa Rostock als auch der MSV Duisburg am Aufstieg vorbei. Während die „Kogge“ zum dritten Mal in Folge als Tabellensechster über die Ziellinie kam, war es bei den „Zebras“ knapper: Trotz einer langen Zeit an der Tabellenspitze brach Duisburg nach dem Re-Start ein und gab so die Möglichkeit auf den sofortigen Wiederaufstieg noch aus der Hand. Nun geht es wieder bei Null los und beide Teams wollen am Samstag (Anstoß: 14 Uhr) einen Start nach Maß hinlegen.

Hansa Rostock: Zu Hause kaum zu überwinden

„Raus mit Applaus“ passt als Fazit unter den Auftritt Hansas im DFB-Pokal. Zum dritten Mal in Folge traf Rostock dort in Runde eins auf den VfB Stuttgart, trotz einer couragierten Leistung stand nach 90 Minuten ein 0:1 auf der Anzeigetafel des Ostseestadions. „Wir haben uns teilweise zu wenig Tormöglichkeiten erspielt und entsprechend zu wenig Tore geschossen“, bemängelte Sportvorstand Martin Pieckenhaugen, der zudem verkündete, offen für weitere Neuzugänge zu sein.

Für den Heimspielauftakt in der Liga, bei dem erneut 7.500 Zuschauer anwesend sein dürfen, wird es aber wohl das bestehende Personal richten müssen. Basis dabei ist eine konzentrierte und energische Leistung gegen den Ball, die Hansa bereits im Vorjahr zur besten Heim-Defensive machte (nur 16 Gegentore). Gegen den zwei Klassen höher angesiedelten VfB machte die „Kogge“ das durchaus ordentlich, so dass in der Defensive keine personellen Wechsel zu erwarten sind.

Weiter vorne sieht das schon etwas anders aus. Korbinian Vollmann durfte sich im Pokal zeigen, konnte dabei aber keine Eigenwerbung betreiben. Die Hereinnahme von Maurice Litka hingegen brachte frischen Wind, der Neuzugang aus Münster ist somit ein heißer Kandidat für die Startelf.

MSV Duisburg: Pepic zurück an alter Wirkungsstätte

Mit dem BVB zog der MSV für den DFB-Pokal eines der schwersten Lose aus dem Topf. 0:5 hieß es am Ende, was wohl nur die Wenigsten überraschte. Trainer Torsten Lieberknechte setzte gegen den Bundesligisten Mirnes Pepic und Dominik Schmidt auf die Bank, das Duo dürfte gegen Hansa aber aus unterschiedlichen Gründen in der Startelf stehen.

Da gegen Hansa mehr Ballbesitz zu erwarten ist als gegen Dortmund, sind Pepics Fähigkeiten als Ballverteiler im Zentrum gefragt. Lieberknecht kündigte bereits an, die Spieler aufzustellen, „die brennen“. Bei Pepic dürfte das kein Problem sein, er wechselte erst im Sommer aus Rostock nach Duisburg und dürfte gegen den Ex-Klub somit besonders motiviert sein. Schmidt hingegen ist ein heißer Kandidat, mit seiner Routine und Erfahrung den im Pokal äußerst unglücklich agierenden Dominic Volkmer zu ersetzen.

Ersetzt werden muss auch das Herzstück der Offensive: Kapitän Moritz Stoppelkamp hat eine Virusinfektion erwischt, er steht bis auf weiteres nicht zur Verfügung und wird wohl nur im Kollektiv ersetzt werden können.

Folgt man der Vergangenheit, gibt es für das Duell „Kogge“ gegen „Zebras“ übrigens keinen haushohen Favoriten. Exakt 30-Mal trafen beide Klubs in den ersten drei Ligen aufeinander, mit 13 Siegen hat Hansa die Nase leicht vor Duisburg (zehn Siege), zehn Partien endeten Unentschieden.

TV-Tipps: Live-Übertragung auf MagentaSport (Anstoß: Samstag, 14:00 Uhr). Kommentator: Gari Paubandt.

Tipp & Quoten zum Spiel

Mit Moritz Stoppelkamp fehlt Duisburg sein Dreh- und Angelpunkt, der Kapitän ist nur schwer zu ersetzen. Hansa dürfte das Auftreten gegen Stuttgart im bisher eingeschlagenen Weg bestätigen, zudem ist wieder lautstarke Unterstützung von den Rängen zu erwarten, die zusätzlich pusht – Rostock gewinnt. » Jetzt mit 10.00-Quote (statt regulär 2.05)-Quote bei Bet3000 auf Hansa-Sieg tippen!