Bentley Baxter Bahn gegen Robin Ziegele

Im Hinspiel gab es ein 1:1 - wer setzt sich im Rückspiel durch? ©Imago images/Christian Schroedter

Als sich der Hallesche FC und Eintracht Braunschweig im Hinspiel duellierten, war es ein Topspiel zwischen dem Tabellenzweiten und dem Dritten. Nun kämpft der HFC gegen den Abstieg und die Braunschweiger Löwen müssen sich erst wieder an die Aufstiegsränge ranpirschen. Ein Sieg ist dabei für beide Mannschaften Pflicht.

HFC: Angespannte Lage

Mit Kritik sparte Halles Trainer Ismail Atalan nach der 2:4-Niederlage in Münster nicht. Er sei "enttäuscht von der Mannschaft", so Atalan auf der Pressekonferenz nach dem Spiel, vor allem aufgrund der Naivität in den Umschaltmomenten gegen den Ball.

Durch die Niederlage setzt sich die Negativserie fort. Elf Spiele ohne Sieg, davon neun Partien verloren, bei sage und schreibe 32 Gegentoren in den letzten elf Partien - zum Vergleich: Der 1. FC Magdeburg, Konkurrent im Abstiegskampf, kassierte genauso viele Gegentore, allerdings über die gesamte Spielzeit von 28 Begegnungen.

Ein Lösungsansatz könnte sein, geduldiger zu agieren. Jedenfalls erzielte der HFC in keinem seiner letzten elf Spiele eine Führung, musste immer hinterherlaufen. Viel Zeit zum Justieren bleibt dem HFC nicht und Atalan hatte bereits angekündigt, seine Spieler hinsichtlich der Analyse nicht überfordern zu wollen, setzt den Schwerpunkt stattdessen auf Regeneration.

Positiv aus Hallenser Sicht ist jedenfalls die Personalsituation, denn mit Terrence Boyd, Mathias Fetsch, Marcel Hilßner oder Felix Drinkuth, die allesamt gegen Münster nicht in der Startelf standen, hat Atalan mehrere Alternativen in der Hinterhand.

Eintracht Braunschweig: Auswärtsschwäche adé?

Eine ganz andere Stimmung als in Halle herrscht in Braunschweig: Beim 4:2-Sieg gegen Viktoria Köln stellte die Elf von Trainer Marco Antwerpen einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten unter Beweis und brachte sich damit im Aufstiegsrennen in Position.

Mehrere Protagonisten sprachen nach dem Spiel von einem neuen Zusammengehörigkeitsgefühl in der Mannschaft, das in der Corona-Zeit entstanden sei. Damit ist die Eintracht was die Moral betriff obenauf - muss nun allerdings auch auswärts bestehen.

Seit dem 13. Spieltag gewann der BTSV kein einziges seiner sechs Auswärtsspiele, kassierte in den letzten beiden Partien auf Reisen satte sechs Gegentore. Möglicherweise kommt die Stimmung durch die nun fehlende Kulisse bei Auswärtsspielen den Braunschweigern sogar entgegen.

Aus personeller Hinsicht bleibt abzuwarten, wie sehr Antwerpen rotiert. Gegen die Viktoria ließ er hochkarätige Optionen wie Nick Proschwitz auf der Bank. Dass der BTSV schnelle Spieler wie Marcel Bär oder Mike Feigenspan in der Hinterhand hat, zahlte sich bereits gegen die Kölner aus.

Wie man in Halle gewinnt, weiß einer aus dem Braunschweiger Kader: Marc Pfitzner war bereits beim 1:0-Sieg in der DFB-Pokal Saison 2015/16 dabei. Danach konnten die Löwen in drei Spielen gegen den HFC nicht mehr gewinnen.

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