Vorschau auf KSC gegen VfL Osnabrück

Aufstellung & Analyse zum Spiel am 02.03.2019

Daniel Gordon vom KSC gegen Luca Pfeiffer vom VfL Osnabrück

Luca Pfeiffer (r.) glänzte gegen Lotte mit einer Vorlage. ©Imago/pmk

Der Zweite gegen den Ersten, mehr Topspiel geht nicht. Obwohl der KSC zuletzt schwächelte, kann der VfL doch nicht als klarer Favorit gelten, ging doch das Hinspiel an die Badener. Ein spannendes und enges Spiel ist zu erwarten, denn beider Teams setzen auf eine stabile Grundordnung, haben aber beide auch viel Qualität in der Offensive. Wer kann diese am deutlichsten zeigen?

Karlsruher SC: Wird Uphoff fit?

Nach vier Spielen ohne Sieg hält sich der KSC immer noch auf einem direkten Aufstiegsplatz, weil auch die Verfolger Federn ließen. Allerdings gab das 0:0 gegen die Sportfreunde Lotte am letzten Wochenende wenig Anlass zum Optimismus. Dennoch fand Mittelfeldspieler Alexander Groiß auf der PK vor dem Top-Spiel, dass Lotte gut für das Selbstbewusstsein war.

Gegen die Sportfreunde verletzte sich allerdings Torwart Benjamin Uphoff, der immer noch fraglich ist. Sein Vertreter Sven Müller zeigte sich aber gut aufgelegt. Martin Röser und Janis Hanek fallen aus, aber alle Stammspieler sind ansonsten fit.Trainer Alois Schwartz dürfte so bis auf Uphoff der Startelf vom letzten Wochenende vertrauen, also Anton Fink zunächst auf der Bank lassen.

Mit dem für ihn in den Sturm gerückten Sercan Sararer soll wieder mehr Torgefahr erzeugt werden, was gegen Lotte nur bedingt klappte. In den letzten vier Spielen traf der KSC nur zweimal. Weil die Abwehr wenig zulässt, kamen immerhin drei Unentschieden zu Stande. Insgesamt sahen die Zuschauer so aber viermal in Folge höchstens zwei Treffer, wenn Karlsruhe spielte.

VfL Osnabrück: Vertrauen für Pfeiffer und Konrad?

Nach der Niederlage gegen Großaspach und dem Remis im Derby gegen Münster berappelte sich der Tabellenführer und schlug Verfolger Halle mit 2:0. Mit neun Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang geht es so für die Niedersachsen in das Spitzenspiel.

Trainer Daniel Thioune hat so keinen Grund, Änderungen vorzunehmen. Dennoch dürfte David Blacha nach Gelbsperre zurückkehren. Die neu formierte Dreier-Offensive mit Luca Pfeiffer funktionierte aber gut, sodass Marcos Alvarez wohl erstmal wieder auf der Bank startet. Auch Thomas Konrad machte in der Innenverteidigung einen guten Job, Adam Susac könnte also ebenfalls erneut draußen bleiben. Alexander Dercho und Felix Agu fehlen weiter verletzt.

Die Stärke des VfL ist seine Geduld: Die Lila-Weißen lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, schlagen dann eiskalt zu, wenn sich die Chance bietet. Das zeigt sich in der Statistik der ersten Halbzeit, wo bei kein Team weniger Tore fallen als bei Osnabrück (19).

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