KFC Uerdingen gegen Eintracht Braunschweig

Analyse, Aufstellung & Quote für den 22.04.2019

Steffen Nkansah gegen Connor Krempicki.

Im Hinspiel siegte der KFC mit 2:0. Revanchieren sich Nkansah (l.) und Co. nun? ©Imago images/Christian Schroedter

Mit dem KFC Uerdingen und Eintracht Braunschweig stehen sich am Ostermontag (Anstoß: 19 Uhr, live bei MagentaSport) zwei der individuell am stärksten besetzten Mannschaften der Liga gegenüber, die jedoch ihre Blicke weiterhin nach unten richten müssen. Können die Braunschweiger Löwen ihren ersten Sieg seit drei Spielen einfahren oder entledigt sich der KFC seiner Abstiegssorgen?

KFC Uerdingen: Diesmal besser aus der Halbzeitpause?

Trotz der 1:3-Niederlage gegen Osnabrück war KFC-Trainer Frank Heinemann mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden und hob neben den spielerischen Komponenten die Laubereitschaft sowie die Aggressivität im Zweikampf hervor. Diese Attribute sollen nach dem Willen des Coaches nun gegen Braunschweig in einen Sieg umgemünzt werden.

An das Hinspiel dürfte der KFC jedenfalls noch gute Erinnerung haben. Damals gewann er mit 2:0 und startete damit eine Siegesserie von fünf Spielen. Aktuell plagen die Uerdinger jedoch im Vergleich zur Hinrunde andere Sorgen.

Seit dem 8. Dezember des Vorjahres (2:1 gegen Hansa Rostock) feierte der KFC zum Beispiel keinen Heimsieg mehr. In der Formtabelle hat Uerdingen in den letzten fünf Spielen die zweitschwächste Defensive der Liga. Vor allem direkt nach der Pause ist der Aufsteiger anfällig, kassierte in den letzten drei Spielen immer mindestens ein Gegentor zwischen der 45. und der 60. Minute.

Insgesamt musste Uerdingen bereits elf Gegentreffer in diesem Zeitraum hinnehmen. Dabei wäre es ratsam, genau in diesem Zeitraum stabil zu stehen und selbst zuzuschlagen. Es gibt nämlich nur einen Drittligisten, der in der Viertelstunde nach dem Pausentee noch mehr Tore kassiert: Eintracht Braunschweig (12).

Personell muss Heinemann auf die langzeitverletzten Daube, Grimaldi, Ibrahimaj, Matuschyk, Mohammad, Udegbe und Vollath verzichten. Auch der gelbgesperte Großkreutz steht nicht zur Verfügung. Für ihn könnten Bittroff oder Holldack in die erste Elf rücken. Erb hat seine Gelbsperre abgesessen und könnte wieder den Platz von Maroh einnehmen.

Eintracht Braunschweig: Zweites Tor gesucht

„Es geht um Konzentration, die Nerven im Griff zu haben und darum, sich nicht von irgendwas verrückt machen zu lassen", sagte BTSV-Trainer André Schubert auf der Pressekonferenz vor dem Spiel und meint damit natürlich die enge Konstellation im Tabellenkeller, aus dem sich Braunschweig trotz zwischenzeitlicher Serie nicht befreien kann.

Vielmehr zeigt der jüngste Trend wieder nach unten. Keins der letzten drei Spiele konnte die Eintracht gewinnen. Im Angriff haperte es zuletzt bei den Braunschweigern - ein langfristiges Problem beim Absteiger. So schoss der BTSV in 15 von 22 Partien und damit in 68 Prozent der Spiele unter André Schubert maximal ein Tor pro Partie.

Kein Problem ist dies sicherlich, wenn die Abwehr hält, was allerdings in den angesprochenen drei jüngsten Partien trotz über weite Strecken soliden Defensivleistungen nicht der Fall war. Für die kommende Partie gegen den KFC fällt nun mit Bernd Nehrig außerdem der Stabilisator im Mittelfeld-Zentrum weg.

Alternativen stehen allerdings mit Pfitzner, Menz oder auch dem zuletzt fehlenden Fürstner definitiv bereit. Möglich ist, dass Schubert mit Pfitzner und Fürstner neben Rütten im zentralen Mittelfeld beginnt, Yari Otto müsste dann auf die Bank. Allerdings wäre Otto wie Janzer und Feigenspan auch eine Option für den Flügel, wo gegen Großaspach zuletzt Putaro und Bär starteten.

Unser abschließender Wett Tipp:

Beide Mannschaften sind nicht in Top-Form, wobei Braunschweig den stabileren Eindruck macht: Auswärtssieg. » Jetzt mit 11.00-Quote (statt 2.60) bei bet-at-home auf Braunschweig-Sieg wetten.