Vorschau auf KFC Uerdingen 05 gegen Preußen Münster

Aufstellung & Analyse zum Spiel am 25.02.2019

Maximilian Besiter vom KFC Uerdingen gegen Martin Kobylanski von Preußen Münster

Martin Kobylanski (r.) will nach acht torlosen Spielen endlich wieder treffen. ©Imago/Kirchner-Media

In Uerdingen droht der anvisierte Durchmarsch verspielt zu werden, ein Dreier ist für den neuen Trainer Norbert Meier Pflicht. Münster hat nach starkem Saisonstart inzwischen schon die Tabellenspitze aus den Augen verloren, könnte mit einem Sieg aber an den KFC ranrücken. Wer hier verliert, muss eine Top-Vier-Platzierung schon fast abhaken.

KFC Uerdingen: Meier muss liefern

Nur ein Punkt aus fünf Spielen, das ist die traurige Bilanz des KFC Uerdingen. Auf Platz vier liegend wurde Norbert Meier als neuer Trainer für den entlassenen Stefan Krämer geholt, nun sind es sogar schon vier Punkte Rückstand auf diesen Tabellenplatz. Von hinten könnte Unterhaching sogar noch vorbeiziehen dank Nachholspielen.

Um das zu verhindern muss Norbert Meier endlich die richtige Mischung finden und Siege einfahren. Dabei könnte ihm aber die Gesundheit seiner Spieler einen Strich durch die Rechnung machen. Johannes Dörfler, Jan Holldack und Manuel Konrad waren im Laufe der Woche erkrankt.

Stefan Aigner und Kevin Großkreutz waren mit kleineren Verletzungen nicht voll belastbar, dürften aber Montag dabei sein. Fast notgedrungen wird wahrscheinlich dieselbe Startelf wie gegen Großaspach auflaufen. Einzig Mario Erb könnte Assani Lukimya ersetzen.

Die Offensive, die beim jüngsten 2:3 gegen Großaspach nur in der Anfangsphase ordentlich auftrat, bleibt wohl unverändert. Eigentlich zeigt sie ihre Stärke meist nach der Pause: Nur Unterhaching trifft häufiger nach dem Seitenwechsel, während vor der Halbzeit kein Team harmloser ist.

Preußen Münster: Rückkehr zur Leichtigkeit?

Eine Niederlage gab es erst im neuen Jahr, doch gleichzeitig auch nur einen Sieg. Allerdings fühlte sich das Remis im Derby gegen Osnabrück schon fast wie ein Sieg an. Um die Formkurve definitiv ins Positive zu kehren, wäre ein Sieg und damit neue Hoffnung auf Platz vier und den DFB-Pokal in der aktuellen Situation wichtig.

Das wird aber nur gelingen, wenn die in weiten Teilen der Hinrunde so starke Offensive wieder auf Touren kommt. Den Senkrechtstartern der Hinrunde Martin Kobylanski und Rufat Dadashov geht aber die Leichtigkeit ab. Letzterer kam gegen Osnabrück sogar erst spät von der Bank. Durch die Gelbsperre von René Klingenburg könnte er aber wieder in die Startelf rutschen.

Trainer Marco Antwerpen gab auf der Pressekonferenz vor dem Spiel zu, sich mit der Findung einer Startelf schwer zu tun. Fabian Menig scheint jedenfalls erstmals diese Saison keine Option zu sein nach einem Schlag auf die Wade. Ohne den etatmäßigen Rechtsverteidiger könnte es eine Rückkehr zur Dreierkette geben.

Wie Antwerpen ebenfalls auf der PK feststellte, ist ein Führungstreffer fast eine Garantie für den Sieg. Das bestätigt die Statistik seiner Elf, die sechsmal zur Halbzeit vorne lag und am Ende immer gewann.

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