MSV Duisburg gegen FCK

Analyse, Aufstellung & Quote für den 18.10.2019

Florian Pick nimmt Fahrt auf.

Mit acht Saisontoren ist Florian Pick die offensive Lebensversicherung des FCK. ©imago images/Sportfoto Rudel

Mit ähnlichen Ambitionen in die Saison gestartet, sieht die Realität beim MSV Duisburg und dem FCK völlig verschiedenen aus. Während die Zebras als Tabellenvierter Anschluss an die Plätze in Richtung 2. Liga halten, liegen die Roten Teufel als 15. nur knapp vor den Abstiegsplätzen. Im direkten Duell geht es somit für beide Teams um wichtige Punkte.

MSV Duisburg: Wenig Alternativen für Lieberknecht

Über mehrere Jahrzehnte standen sich beide Klubs regelmäßig in der Bundesliga gegenüber, ehe das Duell mit der Spielzeit 2006/2007 zum Duell zweier Zweitligisten wurde. Insgesamt 70 Mal kreuzten sich die Wege in Liga und Pokal bislang, mit 31 Siegen bei 19 Remis liegt der FCK hier deutlich vor dem MSV, der 20 Siege einfahren konnte.

Statistisch gesehen läuft es für die Zebras an der Wedau besser, von 37 Heimspielen gingen lediglich sieben verloren, 15 Siegen stehen 15 Unentschieden gegenüber. Vor dem ersten Aufeinandertreffen in der 3. Liga präsentiert sich der MSV aber formschwach. Auf die 1:3-Niederlage in Chemnitz folgte die Länderspielpause, in der Duisburg im Landespokal scheiterte.

Die Erkenntnis aus der 0:2-Niederlage beim Oberligisten: Im ohnehin kleinen Kader fehlen die Alternativen. So dürfte Trainer Torsten Lieberknecht im Heimspiel wieder seine Stammelf aus dem Liga-Alltag aufbieten. Der von einer Grippe genesene Leo Weinkauf steht also wieder im Tor, in der Innenverteidigung rückt Marvin Compper an die Seite von Lukas Boeder.

Da Yassin Ben Bella an einer Bänderdehnung laboriert, könnte die Doppelsechs aus Tim Albutat und Maximilian Jansen bestehen. Mit einem Fragezeichen versehen ist zudem Neun-Tore-Mann und Kapitän Moritz Stoppelkamp, der das Pokalspiel mit einer Knieverletzung verpasste.

FCK: Sickinger statt des gelbgesperrten Bachmann

Unter Trainer Boris Schommers wollen die Pfälzer endlich das schaffen, was unter dessen Vorgänger Sascha Hildmann in neun Monaten kein einziges Mal gelang: Zwei Ligapartien in Folge gewinnen. Denn auch wenn der Auftritt beim 3:1-Sieg über Jena nicht überzeugte, geht es für den FCK vorrangig um Punkte. Wie diese entstehen, dürfte in der aktuellen Situation zweitrangig sein.

Damit diese von der Wedau entführt werden können, wohin den Klub 1.100 Fans begleiten, darf ein mutigerer Spielansatz als zuletzt erwartet werden. "Wir haben die Länderspielpause intensiv genutzt und beispielsweise auch sehr stark an unserem Pressing gearbeitet", verkündete Schommers auf der Pressekonferent am Mittwoch und dürfte auch auf den Rückenwind des 4:0-Sieges im Testspiel über Düdelingen hoffen.

In Duisburg muss er jedoch Janik Bachmann ersetzen, der nach seiner fünften gelben Karte zuschauen muss. Für ihn darf Carlo Sickinger im defensiven Mittelfeld erwartet werden, der sich nach muskulären Problemen zurückmeldete.

Diese setzten zuletzt auch Philipp Herrcher außer Gefecht, der auf die Linksverteidiger-Position zurückkehrt. Timmy Thiele konnte mit Spezialmaske zwar nach seinem Nasenbeinbruch trainieren, auf dem rechten Flügel dürfte aber auch weiterhin Kapitän Christoph Hemlein die Nase vorne haben.

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