Marcel Bär von Braunschweig (l.) gegen Duisburgs Moritz Stoppelkamp.

Moritz Stoppelkamp (r.) und der MSV wollen die Tabellenführung verteidigen. ©imago images/MaBoSport

In den Zielen vereint, in der Realität getrennt: Der MSV Duisburg und Eintracht Braunschweig sind mit den gleichen Ambitionen in die Saison gestartet: Die 3. Liga nach oben zu verlassen. Bisher liegen die „Zebras“ als Tabellenführer auf Kurs, während die Eintracht den Anschluss an die ersten Drei vorerst verloren hat.

MSV Duisburg: Zu Hause kaum zu bezwingen

Viele Jahrzehnte lang ein Duell in der 1. oder 2. Bundesliga, ist die Bilanz zwischen „Zebras“ und „Löwen“ recht ausgeglichen. 20 Mal siegte Duisburg, 18 Mal die Eintracht und in 20 Partien wurde die Punkte geteilt. In der 3. Liga standen sich beide Klubs zum bisher einzigen Mal in der Hinrunde gegenüber: Mit 3:0 entschied der MSV dieses Duell klar für sich.

Auch die aktuell Form der Gastgeber mit fünf ungeschlagenen Partien in Serie legt nahe, dass die Favoritenrolle bei ihnen liegt. Zudem ist die Heimstärke nicht zu unterschätzen: An der Wedau holte die Elf von Trainer Torsten Lieberknecht bislang 25 von 30 möglichen PunktenSpitzenwert.

Nachdem der treffsicherste Angriff der Liga (46 Treffer) für seine Verhältnisse zwischen den Jahren Ladehemmung hatte – gegen Großaspach und Ingolstadt gelang jeweils nur ein Treffer – schoss sich der MSV in der Vorwoche gegen Münster mit vier Toren warm.

Zwei davon gingen jeweils auf die Konten von Petar Sliskovic und Ahmet Engin. Während Sliskovic durch die Rückkehr von Vincent Vermeij (auskurierter Infekt) gewaltige Konkurrenz im Angriff erhält, darf sich Engin große Hoffnungen auf den nächsten Startelf-Einsatz machen: Er bereitete auch noch beide Sliskovic-Tore vor. Da Duisburg vorerst ohne Marvin Compper auskommen muss, wird aller Voraussicht nach Lukas Boeder in die Viererkette rücken.

Eintracht Braunschweig: Viele Baustellen für Antwerpen

Die Bezeichnung „enttäuschend“ wäre für den Jahresauftakt der Eintracht wohl noch untertrieben. 1:4 in München, 1:1 gegen Schlusslicht Jena – die geplante Aufholjagd auf einen der Plätze in Richtung 2. Bundesliga erhielt nach der Winterpause bereits sehr früh einen herben Dämpfer.

„Unser Ziel ist es langfristig eine Stammelf zu haben. Aktuell gibt es bei einigen Spielern noch Leistungsschwankungen, sodass wir zum Handeln gezwungen wurden“, erklärte Trainer Marco Antwerpen auf der Pressekonferenz am Donnerstag, seine Idealbesetzung für die Startelf noch nicht gefunden zu haben.

Ein Mangel an Baustellen herrscht für ihn vor der Fahrt an die Wedau ohnehin nicht: Lediglich fünf Tore brachte der nominell stark besetzte Angriff der Eintracht an den letzten fünf Spieltagen zustande, mit neun Gegentreffern bewies sich auch die Defensive als nicht besonders sattelfest. In der Summe reichte es so über den genannten Zeitraum bloß zu drei Punkten – nur drei Teams sind aktuell noch formschwächer.

Ein Fragezeichen für das Duisburg-Spiel steht noch hinter Danilo Wiebe, der angeschlagen kürzer treten müsste. Reicht es bei ihm nicht, könnte Martin Kobylanski für mehr offensiven Schwung sorgen. Sollte der Fokus auf defensiver Absicherung liegen, dürfte wohl Bernd Nehrig den Zuschlag für das Mittelfeld-Zentrum erhalten. Ist Wiebe rechtzeitig fit, ist auch das Trio für das Mittelfeld eine denkbare Option.

Unser abschließender Wett Tipp:

Duisburg ist zu Hause eine Macht und siegt gegen formschwache Braunschweiger.»Jetzt mit erhöhter 10.00 Quote (statt 1.90) bei Interwetten auf Duisburg-Sieg tippen!