Tim Albutat gegen Mirnes Pepic

Im Hinspiel konnten Pepic (r.) und Co. die Zebras nicht halten: Der MSV siegte mit 2:1. ©Imago images/eibner

Es ist angerichtet: Herausforderer Hansa Rostock liegt nur noch zwei Zähler hinter dem MSV Duisburg, könnte diesen mit einem Sieg im direkten Duell am Samstag (Anstoß: 14 Uhr: live im WDR und NDR) überholen. Die Zebras haben mit Personalsorgen zu kämpfen, bleiben äußerlich aber entspannt. Können sie die Kogge so auf Distanz halten?

MSV Duisburg: Personalpuzzle an der Wedau

Ohne Moritz Stoppelkamp und Vincent Vermeij musste der MSV beim KFC Uerdingen antreten, es fehlten also die Spieler, die zusammen 27 Tore und 16 Vorlagen lieferten. Das Personalpuzzle löste Duisburg durchaus clever, die Zebras lieferten eine ansprechende Leistung, mussten den Ausgleichstreffer lediglich durch einen individuellen Schnitzer von Torhüter Leo Weinkauf hinnehmen.

„Ich habe ihm gesagt, dass er am Samstag eine bärenstarke Leistung zeigen wird. Das wird seine Antwort darauf sein“, baute Trainer Torsten Lieberknecht seinen Keeper im Hinblick auf die kommende Partie gegen Hansa Rostock wieder auf.

Generell ist Lieberknecht um Ruhe bemüht, obwohl seine Mannschaft jetzt zum ersten Mal nach 19 Spieltagen die Tabellenführung verlor. Die Personalsituation bleibt weiterhin die größte Baustelle beim MSV. „Für uns steht jetzt die große Herausforderung an, so gut es geht gesunde Spieler auf den Platz zu bekommen“, so Lieberknecht, dessen Elf nur ein Spiel nach Corona verlor und zuhause erst zwei Niederlagen in 16 Partien hinnehmen musste.

Die Personalsorgen sind jedenfalls groß vor dem Spiel gegen die Kogge: Wie die Zebras auf Twitter vermeldeten, fallen Moritz Stoppelkamp, Arne Sicker, Marvin Compper, Vincent Gembalies und Sinan Karweina aus. Dazu kommen die langzeitverletzten Joshua Bitter und Cem Sabanci. Vincent Vermeij ist fraglich. Umstellungen in der Startelf sind unvermeidlich. Gut möglich, dass erneut Lukas Daschner an vorderster Front beginnt.

Hansa Rostock: Unaufgeregt ins Saisonfinale

„Unter dem Strich haben wir unseren Job gemacht.“ Diese Aussage von FCH-Trainer Jens Härtel trifft den Nagel auf den Kopf. Die Kogge segelt unbeirrt wie selten nach vorne, gewann die letzten vier Spiele allesamt, was zuletzt in der Saison 2017/18 der Fall war.

Grund für die Rostocker Serie ist sicherlich Härtel selbst, der Ruhe ausstrahlt und die Belastungssteuerung gut koordiniert, mal moderat rotiert, mal heftiger, wie gegen Jena, als er sechs neue Spieler brachte. Die Breite im Kader – ein großer Vorteil gegenüber dem kommenden Gegner aus Duisburg.

Auch in der Abwehr stellte Härtel zuletzt um – der Defensivstärke der Kogge, die in den letzten vier Spielen nur ein Gegentor kassierte, tat das keinen Abbruch. Gegen den MSV steht nun ein ausgeruhter Sven Sonnenberg zur Verfügung, er ist genauso wie Aaron Opoku, Korbinian Vollmann oder Nico Neidhart ein Kandidat für die erste Elf.

Historisch gesehen ist Duisburg ein schwieriges Pflaster für Hansa. Seit dem ersten Auswärtsspiel beim MSV in der Bundesliga-Saison 1991/92 gab es nur vier Siege in 14 Partien bei den Zebras. Das letzte Auswärtsspiel in Duisburg gewann die Kogge allerdings vor knapp vier Jahren mit 1:0.

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