MSV Duisburg gegen Viktoria Köln

Analyse, Aufstellung & Quote für den 25.11.2019

Lukas Daschner und Leroy-Jaques Mickels jubeln

Jubeln Daschner (l.) und Mickels auch gegen Viktoria Köln? ©Imago images/Revierfoto

Nach langer Zeit gibt es am Montag (Anstoß: 19 Uhr) ein Wiedersehen zwischen dem MSV Duisburg und Viktoria Köln. Während die Zebras wie Eichhörnchen auftreten wollen, sucht die Viktoria seit sieben sieglosen Spielen nach ihrem Erfolgsrezept. Gelingt ausgerechnet beim Tabellenführer ein Sieg?

MSV Duisburg: Geht die Serie weiter?

Vier Siege in Folge feierte der aktuelle Drittliga-Tabellenführer, besiegte zuletzt den FC Hansa Rostock mit 2:1. In der Länderspielpause arbeitete die Mannschaft laut Aussage des Trainers Torsten Liebernkecht konzentriert, der Coach nutzte außerdem das Testspiel gegen De Graafshap, um ein neues System zu testen.

Positive Stimmung also an der Wedau, doch Lieberknecht weiß auf der Pressekonferenz vor dem Spiel, dass trotz des Höhenflugs noch nichts erreicht ist. "Wie ein Eichhörnchen die Dinge einzusammeln", sei jetzt das Ziel in den kommenden Partien, wobei heimstarke Zebras schon gegen Viktoria Köln weitermachen sollen.

Im Duell mit dem Aufsteiger kommt es auch zum Aufeinandertreffen der beiden besten Torjäger der Liga, Moritz Stoppelkamp auf Duisburger und Albert Bunjaku auf Kölner Seite. Auffällig bei Stoppelkamp dabei: Er braucht Anlaufzeit, schoss acht seiner elf Tore in der zweiten Halbzeit. Auf ihn wird es auch gegen die Viktoria ankommen, während der MSV auch wieder auf Yassin Ben Balla bauen kann.

Er könnte mit dem ebenfalls wieder fitten Tim Albutat die Doppelsechs bilden, da ein Einsatz von Max Jansen aufgrund einer im Testspiel gegen die eigene U19 erlittenen Verletzung unwahrscheinlich ist. Ebenfalls fraglich sind Marvin Compper sowie Petar Sliskovic, während Migel-Max Schmeling wieder trainierte und zur Kader-Option werden könnte.

Viktoria Köln: Fehlende Balance

Lang ist's her: Am 1. Mai 1963 trafen sich der SC Viktoria Köln und der Meidericher SV das letzte Mal, damals in der Oberliga West. Viktoria verlor die Partie mit 2:3, wobei die Gesamtbilanz ausgeglichen ist. Je fünf Siege sowie zwei Remis gab es in zwölf Duellen.

Zurück zur Gegenwart: Aktuell ist der Verein von der "Schäl Sick" in der Tabelle etwas abgerutscht, hält sich aufgrund des guten Saisonstarts allerdings im Tabellenmittelfeld. Verloren ging die Auswärtsstärke aus den ersten Spielen. Während die Elf von Trainer Pavel Dotchev aus den ersten vier Partien auf Reisen zehn Zähler holte, war es aus den vergangenen drei Partien lediglich ein Punkt.

Allerdings: Die Viktoria ist immer noch schwer zu bezwingen, was an ihrer Offensivstärke liegt. Bei den geschossenen Toren zählt der Aufsteiger zu den sechs besten Mannschaften der Liga. Dass es zuletzt nicht mehr rund lief, liegt jedoch an der defensiven Anfälligkeit der Dotchev-Truppe: Bei den Gegentreffern gehören die Kölner zu den sechs schlechtesten Drittligisten.

Dass die Viktoria nun ausgerechnet beim besten Sturm der Liga auf Abwehrmann Lars Dietz (Gelbsperre) verzichten müssen, ist suboptimal. Ihn ersetzen könnte der junge Dario De Vita, der bereits zweimal in der Startelf stand. Fabian Holthaus wäre die erfahrenere Option. Als Rechtsverteidiger kehrt voraussichtlich Marcel Gottschling zurück, der beim jüngsten 2:2 gegen Jena seinerseits gelbgesperrt zuschauen musste.

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