Magdeburgs Christian Beck springt höher als Münsters Simon Scherder

Magdeburg um Christian Beck will seine makellose Bilanz gegen Münster ausbauen. ©imago images/Jan Huebner

Zum Auftakt des 19. Spieltages will Preußen Münster seine „schwarze Serie“ endlich beenden, doch gegen den 1. FC Magdeburg wird das nicht leicht: Die Gäste wollen ihre persönliche Bilanz gegen die „Adlerträger“ weiter ausbauen und so nach oben klettern. Wem gelingt das unter Flutlicht am Freitag (Anstoß: 19 Uhr)?

Preußen Münster: Anfällig vor den eigenen Fans

Unter Interimstrainer Arne Barez sollte alles besser werden, doch bei der 1:3-Niederlage in Meppen konnten die Preußen keine Aufbruchstimmung erzeugen. So setzte es das 14. sieglose Spiel in Serie, bei dem Münster einmal mehr defensiv enttäuschte. Hier wird Barez vor der Partie gegen Magdeburg den Hebel ansetzen, und das ist dringend nötig.

Im Schnitt zwei Gegentore pro Heimspiel musste der SCP bislang hinnehmen, nur Tabellennachbar Großaspach ist in dieser Hinsicht noch anfälliger. Speziell im defensiven Umschaltverhalten zeigte die Mannschaft zuletzt eklatante Mängel, die von Meppen eiskalt bestraft wurden. Da Magdeburg ähnlich spielstark ist, wird neben der defensiven Stabilität die Konzentration im Passspiel eine elementare Rolle spielen.

Denn offensiv finden die Preußen häufig eine Lösung, trafen in ihren letzten elf Spielen immer mindestens ein Mal. Zuletzt gelang das in Meppen dem eingewechselten Rufat Dadashov, der den glücklosen Luca Schnellbacher in der Sturmspitze ersetzen könnte. Da Niklas Heidemann ein Spiel rotgesperrt fehlt, könnte der wiedergenesene Alexander Rossipal auf links verteidigen. Um die defensiven Sorgen in den Griff zu bekommen, könnte Barez sich aber auch für eine Dreierkette entscheiden.

1. FC Magdeburg: Auswärts kaum zu bezwingen

Durch die unglückliche Niederlage gegen Ingolstadt verpasste es Magdeburg, den Rückstand auf die vorderen Tabellenplätze zu verkürzen. Auf einen Punkt wäre dieser bei einem Sieg eingeschmolzen, so sind es bereits sechs Punkte. Da kommt der Lieblingsgegner gerade recht: Sechs Mal traf der FCM in der 3. Liga auf den SCP und setzte sich dabei sechs Mal durch.

Auswärts ist der Zweitliga-Absteiger ohnehin schwer zu bezwingen, musste in neun Partien nur eine Niederlage hinnehmen, was auch auf die mit erst sieben Gegentreffern zweitbeste Auswärts-Defensive der Liga zurückzuführen ist. Dass trotzdem erst zwei Siege in fremden Stadien errungen wurden, liegt hingegen an der Offensive, die mit neun Treffern noch fremdelt.

Um das zu ändern, steht Trainer Stefan Krämer mit Ausnahme von Mario Kvesic (Leistenoperation) der komplette Kader zur Verfügung. Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche sind jedoch nicht zu erwarten. Mit den offensiv-denkenden Außenverteidigern Dominik Ernst auf rechts und Leon Bell Bell auf links darf der FCM erneut mutig erwartet werden, muss gegen offensiv aber nicht zu unterschätzende Hausherren auf die richtige Balance in seinen Angriffsbemühungen achten.

Unser abschließender Wett Tipp:

Gegen spielstarke Mannschaften haben die Preußen große Probleme, Magdeburg wird das eiskalt ausnutzen und die drei Punkte mitnehmen. Dazu empfehlen wir die erhöhte Quote von Bet3000. » Jetzt mit 8.00-Quote (statt 1.80) bei Bet3000 auf Magdeburg-Sieg wetten.