29. Spieltag: Preußen Münster vs Carl Zeiss Jena

Analyse & Aufstellung zum Spiel am 10.03.2018

Trifft Brügmann wieder? Jetzt auf Münster vs Jena wetten

In der Fremde zumeist glücklos. Florian Brügmann will mit dem FCC den zweiten Auswärtssieg. ©Imago/Karina Hessland

Ein heißes Spiel ist zu erwarten, wenn am Samstag (Anstoß: 14 Uhr, live im MDR) Preußen Münster auf den FC Carl Zeiss Jena trifft. Der Sieger dürfte endgültig Klarheit in Sachen Klassenerhalt schaffen und den Blick auf die obere Tabellenhälfte richten. Für Jena ist es das erste Spiel nach zuletzt zwei witterungsbedingten Absagen. Wird die längere Pause zum Vor- oder Nachteil?

Preußen Münster: Im Angriff hakt es

Münster hat in der englischen Woche bislang zwei Unentschieden geholt. Auch wenn der SCP so in der Tabelle nicht vorankam, kann er doch zufrieden sein. Zu Hause war es immerhin der Tabellenführer aus Paderborn, dem man einen Punkt abtrotzte, und bei den heimstarken Aalenern kann man mit einem remis ebenfalls leben.

Dennoch wartet Münster somit seit drei Spielen auf einen Sieg. Dafür kann in erster Linie das schwache Offensivspiel verantwortlich gemacht werden. Nur ein Treffer gegen Paderborn gelang den Preußen, während in Zwickau und Aalen vorne die Null stand. 

Personell und taktisch sind daher einige Änderungen von Marco Antwerpen zu erwarten. Im Gegensatz zur Dreierreihe in Aalen, würde mit einer Viererkette deutlich mehr Druck über die Außenverteidiger gemacht werden können. Für Innenverteidiger Fabian Menig würde das wieder einen Platz auf der Bank bedeuten. Im Sturmzentrum sieht es nach einer Rückkehr von Adriano Grimaldi aus, da in Aalen von Lucas Cueto auch keine wirkliche Gefahr ausging.

Carl Zeiss Jena: Erholt nach Münster

Die Premiere des neuen Flutlichts fand im Ernst-Abbe-Sportfeld am Dienstag statt. Allerdings wurde das dazugehörige Spiel gegen die Würzburger Kickers wegen des Wintereinbruchs abgesagt. So konnte zwar die Beleuchtung getestet werden, doch spielerische Erkenntnisse konnte Trainer Mark Zimmermann naturgemäß keine sammeln. Bereits das Spiel am Samstag zuvor in Meppen war ausgefallen. Der knappe Sieg gegen Erfurt am 26. Spieltag ist somit die letzte Partie, aus der Zimmermann Schlüsse ziehen kann.

Gerade für eine schwierige Auswärtsaufgabe wie die in Münster, wäre etwas mehr Wettkampfrythmus sicher wünschenswert gewesen. Auf fremden Plätzen hat der FCC nämlich noch nicht das passende Rezept gefunden. Zwei Unentschieden und ein Sieg sind alles, was Jena bislang mit nach Hause nehmen konnte.

Im Gegensatz zum Thüringen-Derby wird aber wenigstens Timmy Thiele wieder zur Verfügung stehen, der sich von einer Krankheit erholt hat. Den besten Angreifer der Thüringer unterstützt aber gegen Preußen nicht Kevin Pannewitz mit Bällen aus dem Mittelfeld. Der großgewachsene Sechser ist seinerseits erkrankt. Stattdessen dürften Jan Löhmannsröben und René Eckardt die Plätze vor der Abwehr besetzen.