Vorschau auf Unterhaching gegen 1860 München

Analyse & Aufstellung zum Spiel am 26.09.2018

Marco Hiller wird im Derby gegen Unterhaching wieder im Tor von 1860 stehen.

Ist nach der Verletzung von Hendrik Bonmann die Nummer Eins: Marco Hiller. ©Imago/foto2press

Während in München durch das Oktoberfest Ausnahmezustand herrscht, treffen Unterhaching und 1860 zum ersten Derby seit über elf Jahren aufeinander. Und Stimmung dürfte, nicht nur auf Grund der kurzen Anreise des 1860-Anhangs, auch auf dem Platz aufkommen: Die Gäste stellen mit 16 Treffern die erfolgreichste Offensive der Liga, die Gastgeber haben 15 Buden gemacht und teilen sich damit mit den Würzburger Kickers den zweiten Rang.

Unterhaching: Stammspieler kehren zurück

Der Hachinger Motor strauchelte zuletzt. Niederlage gegen Würzburg, ein kurzweiliges, aber von der Punkteausbeute wenig zufriedenstellendes 3:3 gegen Meppen – die Konkurrenz konnte das aber nicht nutzen, die Spielvereinigung geht als Tabellenzweiter ins zweite Spiel der englischen Woche.

Während Claus Schromm gegen Meppen einige Stammspieler schonte, dürften diese jetzt wieder in die Startelf rutschen. Kapitän Josef Welzmüller und Alexander Winkler werden wieder als Außenverteidiger beginnen, Lucas Hofnagel meldete sich nach auskurierter Nackenverletzung wieder fit.

Eigengewächs Luca Marseiler spielte sich währenddessen auf dem rechten Flügel fest und dürfte auch ob seiner Ausbeute von vier Treffern in acht Einsätzen gesetzt sein.

In vorderster Front wartet Stephan Hain seit zwei Spielen auf einen Treffer. Seine Vergangenheit im 1860-Triküt dürfte für den 29-Jährigen zusätzlicher Ansporn sein. Lediglich Markus Schwabl, Alexander Kaltner und Jim-Patrick Müller stehen nicht zur Verfügung.

Bemängelte Schromm beim Auswärtsspiel in Meppen vor allem das passive Auftreten seiner Mannschaft, wird ihnen die Kulisse im Derby schon Beine machen. Mit 15.000 Zuschauern ist der Sportpark seit langer Zeit mal wieder ausverkauft.

1860 München: Mölders wird gebraucht

Daniel Bierofka war nach dem Spiel gegen Wehen Wiesbaden sauer. Wie in der Vorwoche in Rostock ging seine Mannschaft mit einer 1:0-Führung in die Pause, nur um diese nach Wiederanpfiff leichtfertig und in kurzer Zeit noch zu verspielen. Gegen Rostock gelang immerhin noch der Ausgleich, gegen die Hessen setzte es die dritte Saisonniederlage.

Immerhin konnte Sascha Mölders in der letzten halben Stunde wieder mitmischen, der bullige Stürmer musste zuvor gegen Rostock und Aalen passen. Vor allem in Punkto Mentalität und Einsatzbereitschaft braucht Bierofka den erfahrenen Angreifer im Derby. Als einzige Spitze wird wohl erneut Adriano Grimaldi beginnen.

Ebenfalls eine positive Randnotiz der Partien gegen Rostock und Wehen Wiesbaden: Herbert Paul kann nicht nur Tore verhindern, sondern auch welche schießen. Der Rechtsverteidiger war jeweils per Kopf erfolgreich und veredelte damit die starken Standards von Phillipp Steinhart.

Der Linksverteidiger kann damit bereits sechs Assists nach acht Spieltagen vorweisen und ist die personifizierte Gefahr bei ruhenden Bällen.

Unser abschließender Wett Tipp:

Die Gastgeber sind das zweitstärkste Heimteam der Liga und konnten Stammspieler am Wochenende schonen.  Unterhaching gewinnt. » Jetzt mit 2.25-Quote auf Unterhaching-Sieg wetten.