Markus Schwabl (l.) gegen Duisburgs Dennis Grote.

Das letzte Duell mit dem MSV verlor Unterhaching um Markus Schwabl (l.) im März 2015 mit 0:1. ©imago images/Revierfoto

Unterhaching und der MSV Duisburg haben die gleiche Ambition, beide Klubs wollen die 3. Liga nach oben verlassen. Während die „Zebras“ als Tabellenführer diesem Ziel näher sind, will die Spielvereinigung den Kontakt zu den ersten drei Plätzen nicht abreissen lassen. Wer kommt dem Traum vom Fußball-Unterhaus am Sonntag (Anstoß: 14 Uhr) einen Schritt näher?

Unterhaching: Greger ist zurück

Vom starken Saisonstart zehrten die Hachinger auch noch in den letzten Wochen. Trotz lediglich zwei Siegen aus den vergangenen neun Partien steht die Mannschaft von Trainer Claus Schromm als Tabellenfünfter weiterhin prächtig da, der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt lediglich einen Punkt.

Woran es zuletzt haperte, wird mit Blick auf die Torausbeute schnell deutlich: Lediglich zehn Treffer erzielte Unterhaching während dieser neun Partien, konnte sich dafür aber auf seine Abwehr verlassen. Die spielte fünf Mal zu Null, unter anderem in der Vorwoche beim 3:0-Erfolg über Schlusslicht Jena.

Das war jedoch auswärts, wo die Abwehr deutlich stabiler steht (7 Gegentore) als im heimischen Sportpark (13 Gegentreffer). Gegen offensivstarke „Zebras“ kehrt nun Christoph Greger zurück, der in der Vorwoche gelbgesperrt fehlte. Paul Grauschopf dürfte somit wieder als Außenverteidiger gefragt sein. Weitere Änderungen am Personal sind nicht zu erwarten.

MSV Duisburg: Improvisation in der Viererkette

Als Tabellenführer und designierter Herbstmeister tritt der MSV die lange Reise in den Süden an und wird dort seine Bilanz in fremden Stadien aufpolieren wollen. 13 Punkte holten die „Zebras“ bisher auswärts, was in dieser Statistik nur zu Platz sieben reicht und nicht an die Dominanz an der heimischen Wedau (24 Punkte) anknüpft.

Auch in Unterhaching wird Trainer Torsten Lieberknecht bei der Zusammensetzung seiner Viererkette wieder improvisieren müssen und wohl auf das Personal des 3:2-Sieges über zweite Mannschaft der Bayern zurückgreifen. Mit den gelernten Flügelstürmern Arnold Budimbu und Lukas Scepanik werden die Außenpositionen offensiv besetzt sein, im Zentrum mit Arne Sicker und Joshua Bitter erneut zwei gelernte Außenverteidiger umfunktioniert.

So dürfte der MSV auch am Samstag jede Menge Feuerkraft entwickeln, welche sich speziell im zweiten Durchgang bemerkbar macht. Während sich der Zweitliga-Absteiger auswärts vor der Pause noch zurückhält und erst sechs Mal traf, sind es nach dem Seitenwechsel schon zehn Treffer.

Die Bilanz der bisherigen Duell spricht übrigens ebenfalls für die Gäste. 20 Mal kreuzten sich die Wege bislang in den obersten drei Ligen Deutschland, mit elf Siegen bei vier Remis und einer Tordifferenz von 31:17 liegt Duisburg hier deutlich vorne.

Unser abschließender Wett Tipp:

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