Vorschau auf Unterhaching gegen Würzburger Kickers

Analyse & Aufstellung zum Spiel am 16.09.2018

Stephan Hain von der SpVgg Unterhaching im Duell mit Sebastian Schuppan von den Würzburger Kickers

Stephan Hain (l.) will gegen Würzburg wieder seine Torjägerqualitäten zeigen. ©Imago/foto2press

Mit der SpVgg Unterhaching und den Würzburger Kickers treffen am Sonntag (Anstoß: 14.00 Uhr) zwei der formstärksten Drittliga-Clubs aufeinander. Für beide Teams geht es dabei um viel: Der Gastgeber will die Tabellenführung vom KFC Uerdingen zurück erobern, die Gäste können mit einem Sieg Anschluss an die Tabellenspitze halten.

SpVgg Unterhaching: Youngster Marseiler überzeugt

Mit vier Siegen und zwei Unentschieden geht Unterhaching als Tabellenführer in den 7. Spieltag. Vor allem zu Hause ist die Mannschaft von Cheftrainer Claus Schromm prächtig aus dem Startblock gekommen, nur beim 0:0 gegen Aalen blieb sie vor eigenem Publikum ohne Dreier. In der Länderspielpause standen drei Spiele auf dem Plan.

Beim 2:4 gegen die FC Bayern Amateure und dem 7:6-Sieg im Elfmeterschießen im Toto-Pokal-Achtelfinale gegen Burghausen setzte Schromm überwiegend auf Spieler, die zuvor wenig Einsatzzeit bekamen. Das 16:1 im Benefizspiel gegen eine Münchner Amateurauswahl hat eher symbolischen Charakter.

Mit Jim-Patrick Müller (Muskelbündelriss) und Markus Schwabl (muskuläre Probleme) fehlen Schromm zwei Stammspieler. Für Müller wird mit großer Wahrscheinlichkeit wieder Luca Marseiler ins rechte Mittelfeld rücken. Der Youngster empfahl sich mit zwei Toren und einer Torvorbereitung in drei Spielen auf dieser Position für weitere Aufgaben.

Die vakante Position als Rechtsverteidiger wird aller Voraussicht nach erneut Kapitän Josef Welzmüller übernehmen. In vorderster Front ruht die Hoffnung erneut auf Stephan Hain, der nach sechs Spielen bereits sieben direkte Torbeteiligungen vorweisen kann (4 Tore, 3 Vorlagen).

Würzburger Kickers: Umstellung brachte den Aufschwung

Selbstvertrauen tankten die Würzburger in der Pause nicht wirklich. Erst gingen sie mit 0:5 gegen den Zweitligisten Heidenheim unter, dann war im Achtelfinale des Toto-Pokals gegen Regionalligist Schweinfurt Endstation, obwohl Michael Schiele im Vergleich zum Ligaalltag nur drei Änderungen an seiner Startelf vornahm.

Apropos Änderung: Würzburg startete mit drei Niederlagen in die Saison, ehe der Cheftrainer taktisch umstellte. Aus der Dreier- wurde eine Viererkette – die sieben Gegentreffer in diesen drei Partien waren einfach zu viel. Mit neuem System, 4-4-2 mit einer Doppelsechs, siegten die Kickers im Anschluss drei Mal in Folge und kassierten nur noch zwei Gegentore.

Schiele scheint seine Startelf gefunden zu haben. Bei den drei Siegen stand immer die gleiche Formation auf dem Rasen. Davon ist auch am Sonntag auszugehen, schließlich wartet Würzburg im vierten Anlauf immer noch auf den ersten Sieg gegen Unterhaching (ein Remis, zwei Niederlagen). Der nachverpflichtete Caniggia Elva kam zwar in beiden Testspielen zum Einsatz, wird zu Spielbeginn aber wohl erst einmal auf der Bank Platz nehmen müssen. Dafür dürften Simon Skarlatidis, mit drei Toren und einer Vorlage Topscorer der Kickers, Janik Bachmann und Orhan Ademi wieder in die Startelf zurückkehren.

Unser abschließender Wett Tipp:

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