Toni Lindenhahn vom HFC gegen Luka Tankulic vom SV Meppen

Wird Toni Lindenhahn (vorne) wieder zum Matchwinner? ©Imago images/Eibner

Am Freitag (Anstoß: 19 Uhr) eröffnen zwei Teams den Spieltag, die eine Durstrecke überwunden haben. Während dem SV Meppen der erste Sieg seit dem Re-Start gelang und die Hoffnung auf Platz drei noch lebt, konnte der HFC nach dem zweiten Trainerwechsel der Saison seinen freien Fall mit dem ersten Dreier seit Ende November stoppen. Wer kann den Schwung nun mitnehmen?

SV Meppen: Baustelle hinten links

Der SV Meppen zeigte gegen Viktoria Köln endlich mal wieder seine Qualitäten. In den letzten drei Partien brachte die Elf von Christian Neidhart nämlich nur ein einziges Tor zu Stande. Dass die drei Treffer am Dienstag auch noch allesamt von Offensivkräften erzielt wurden, vergrößert die Erleichterung noch.

Daher hat der Trainer wenig Anlass im Angriff Änderungen vorzunehmen. Dafür musste aber Abräumer Thilo Leugers gegen Köln früh ausgewechselt werden. Willi Evseev, der für ihn kam, dürfte nun von Anfang an auflaufen, auch wenn mit Nicolas Andermatt und Marcus Piossek weitere Alternativen vorhanden sind. Außerdem sah Linksverteidiger Hassan Amin die Ampelkarte. Als er zuletzt fehlte, reagierte Neidhart, indem er Marco Komenda links einsetzte. Sollte er seine muskulären Probleme nicht ausgestanden haben, winkt Talent Leonard Bredol ein Einsatz.

Die Sattelfestigkeit der Abwehr ist der nächste Punkt, den es beim SVM zu verbessern gilt, nachdem der Sturm um Denis Undav zur alten Form zurückgefunden hat. Von den Teams der oberen Tabellenhälfte kassiert nämlich keines mehr Tore im eigenen Stadion als die Emsländer.

Hallescher FC: Bleibt der Schnorrenberg-Effekt?

Der HFC zog zum zweiten Mal in dieser Saison die Notbremse und tauschte erneut den Trainer. Florian Schnorrenberg, der das erste Spiel wegen der Corona-Regeln nicht auf der Bank verfolgen durfte, fand offenbar gleich die richtige Worte, denn sein Team siegte erstmals seit 13 Spielen.

Auch die personellen Maßnahmen griffen. Die Rückkehr von Sebastian Mai nach Sperre war zu erwarten, doch auch Terrence Boyd, Jan Washausen und Dennis Mast durften beginnen. Anlass zur Veränderung der erfolgreichen Elf gibt es nicht, es sei denn, es wird zur Belastungssteuerung gewechselt.

Die Frische könnte durchaus ein Thema werden, schien sie doch in der Vergangenheit oft ein Problem. Bemerkenswert beim Sieg gegen den Waldhof war nämlich, dass Halle auch im zweiten Durchgang kein Tor kassierte. Das war während des Negativ-Laufs nur vor einer Woche gegen Braunschweig gelungen. Insgesamt fangen sich nur Jena und Viktoria Köln mehr Tore in Halbzeit zwei.

Unser abschließender Wett Tipp:

Beide haben ihr Stärken in der Offensive, es ist ein munteres Spiel zu erwarten, in dem wir Meppen leicht vorne sehen. » Jetzt mit 10.00-Quote (statt 2.08) bei bet-at-home auf Meppen-Sieg wetten.