Denis Undav vom SV Meppen gegen Yassin Ben-Balla vom MSV Duisburg

Deniz Undav will nach Sperre gegen Duisburg wieder treffen. ©Imago images/MaBoSport

Ein interessantes Duell erwartet die Zuschauer am Sonntag (Anstoß: 14 Uhr). Tabellenführer Duisburg reist zum Tabellenfünften nach Meppen. Die klare Favoritenrolle kann der MSV dabei keineswegs einnehmen. Zu schwach waren die Ergebnisse der letzten Wochen, während Meppen solide punktete. Und dann ist da noch das Hinspiel, das die Emsländer in Meiderich mit 3:1 gewannen. Eine Wiederholung dieses Erfolges würde den SV auf drei Zähler an die „Zebras“ heranbringen.

SV Meppen: Undav wieder dabei

Drei Spiele in Folge ist Meppen schon wieder ungeschlagen, hat damit sein kleines tief mit zwei Heimpleiten gegen Manheim und Chemnitz überwunden. Wichtig für Trainer Christian Neidhart war wohl vor allem, dass der Sieg gegen Jena vergangene Woche auch ohne Torjäger Deniz Undav gelang. So zeigt sich das Team als starkes Kollektiv, das nicht nur vom Knipser abhängig ist.

Dieser ist nun aber wieder dabei, was Julius Düker wieder auf die Bank versetzen dürfte. Dafür ist nun Rechtsverteidiger Markus Ballmert gesperrt, der bisher noch keine Minute verpasste. Für ihn steht eigentlich nur Janik Jesgarzewski als Ersatz parat, der aber wegen der Konstanz Ballmerts erst auf zwei Saisoneinsätze kommt, also wenig Spielpraxis aufweist.

Möglicherweise setzt Neidhart daher auf Yannick Osée. Der gelernte Innenverteidiger kann auf Grund seine Schnelligkeit auch außen verteidigen. Wie in der Abwehr ist auch im zentralen Mittelfeld wenig Auswahl, da Marcus Piossek noch verletzt ist.

Dafür herrscht auf den Offensivpositionen hinter Undav großer Konkurrenzkampf. Neben Valdet Rama und Luka Tankulic, zuletzt stark, sind auch Hilal El-Helwe und René Guder Optionen. Diese Angriffsqualität muss der SVM aber in Heimspielen wieder auf den Platz bringen. Ein Zähler aus den letzten drei Spielen vor eigenem Anhang ist die aktuelle dünne Bilanz

MSV Duisburg: Reicht es für Vermeij?

Der MSV droht seine hervorragende Ausgangsposition nach und nach zu verspielen. Unterhaching kam nach dem dritten sieglosen Zebras-Spiel in Folge auf gleiche Punktzahl heran, Mannheim lauert zwei Zähler dahinter. Ein Problemzone der „Zebras“ wird aktuell immer deutlicher.

Die schon zu Saisonbeginn dünn besetzte Abwehr musste wieder drei Gegentore hinnehmen. Seit elf Spielen konnte Duisburg nicht mehr die Null halten. Doch Änderungsmöglichkeiten hat Trainer Torsten Lieberknecht kaum. Marvin Compper ist verletzt, zusätzlich droht auch noch Linksverteidiger Arne Sicker auszufallen.

Dafür gibt es viele Optionen in den Reihen davor. Die Doppel-Sechs mit Tim Albutat und Yassin Ben-Balla ist gesetzt, doch davor könnte Lukas Daschner seinen Platz verlieren. Moritz Stoppelkamp vom Flügel auf die „Zehn“ zu ziehen bringt vielleicht noch mehr Torgefahr, auf dem linken Flügel wäre dann Platz für Leroy-Jacques Mickels oder Lukas Scepanik, sollte er nicht links hinten gebraucht werden. Auch Vincent Vermeij muss vielleicht mit Kniebewschwerden passen, Petar Sliskovic stünde bereit.  

Wichtig wird unabhängig vom Personal sein, die Leistung der ersten Halbzeit gegen Mannheim zu wiederholen. Am Samstag hatte es der MSV eigentlich nur verpasst, nach der Pause den Sack zuzumachen. Eigentlich eine Spezialität der „Zebras“, die schon zwölfmal zwischen 45. und 60. Minute trafen – Ligabestwert.

Unser abschließender Wett Tipp:

Es wird ein enges Spiel, doch Meppen war zuletzt zu Hause anfällig, während der MSV trotz Niederlage gegen den Waldhof eine sehr starke erste Halbzeit spielte. Gegen Meppen sollte das diesmal auch zum Sieg führen: Duisburg gewinnt. »Jetzt mit erhöhter 11.00 Quote (statt 2.90) bei Interwetten auf MSV-Sieg tippen!