Max Kremer gegen Maximilian Krauß

0:0 hieß es im Hinspiel – gibt es diesmal einen Sieger? ©Imago images/foto2press

Spiel 1 nach dem Bekanntwerden des Abgangs von SVM-Trainer Christian Neidhart am Saisonende. Die Nachricht platzt mitten in eine Schwächephase der Emsländer, welche am Sonntag (Anstoß: 13 Uhr, live bei Magenta) ebenfalls angeknockte Unterhachinger empfangen. Können sich die Münchner Vorstädter in Meppen wieder aufrappeln?

SV Meppen: Schockstarre oder Trotzreaktion?

Ungewöhnliche Situation beim SV Meppen: Dort, wo ansonsten Ruhe herrscht und über die Jahre eine beständige Weiterentwicklung zu erkennen war, gab es nur einen Sieg in den letzten sieben Spielen und den bevorstehenden Abgang des langjährigen Trainers Christian Neidhart, was erst am Freitag bekannt wurde.

Aus sportlicher Sicht muss der SVM bei nun neun Punkten Rückstand auf Rang drei die Aufstiegshoffnungen begraben. Grund dafür ist auch die Heimschwäche der Emsländer, die nur sechs von 16 Spielen auf heimischem Geläuf gewinnen konnten.

Zuletzt war die Defensive der Knackpunkt: 15 Gegentore kassierte Meppen in den sechs Spielen nach Corona, das sind im Schnitt 2,5 pro Spiel. Dazu kommt eine nicht von der Hand zu weisende Ineffizienz in der Offensive, die sich wie ein roter Faden durch die Saison der Emsländer zieht.

Gegen Unterhaching muss der SVM voraussichtlich auf Markus Ballmert verzichten, Janik Jesgarzewski würde damit wieder in der Startelf stehen. Sollte sich Marco Komenda fit melden, müsste wohl Yannick Osee auf die Bank.

SpVgg Unterhaching: Letzter Strohhalm

In diesem Jahr sollte alles anders werden: Während die SpVgg in der Spielzeit 2018/19 in der Rückrunde den Aufstieg verspielte, wurde der Kader für die laufende Saison breiter aufgestellt, um genau das zu vermeiden. Zu Beginn der Rückrunde zahlte sich das aus, Unterhaching war im Aufstiegsrennen vorne dabei. Was allerdings folgte, war nur ein Sieg in den vergangenen acht Partien und die bange Vermutung, dass die Münchner Vorstädter wieder in der Rückrunde im Aufstiegsrennen gebremst werden.

Abhanden gekommen ist die Balance beim Team von Claus Schromm: 14 Gegentore stehen in den letzten fünf Spielen zu Buche. Zum Vergleich: In der Hinrunde musste Keeper Nico Mantl gegen die gleichen Gegner nur zweimal hinter sich greifen. Beim jüngsten 0:0 gegen Waldhof Mannheim stand zwar hinten die Null, allerdings zeigte sich Unterhaching fahrlässig in der Chancenverwertung.

Immerhin: Auswärts wusste Unterhaching in der laufenden Saison durchaus zu überzeugen, verlor nur drei von 16 Partien auf fremdem Geläuf. An den SV Meppen haben die Münchner Vorstädter bei nur drei Siegen in 15 Partien allerdings keine guten Erinnerungen.

Mit Marc Endres, Dominik Stahl und Josef Welzmüller fallen drei Leader weiterhin aus. Startelf-Alternativen stehen mit Alexander Fuchs, Lucas Hufnagel oder Luca Marseiler bereit. Vorsicht ist geboten: Mit Bigalke, Dietz, Grauschopf, Hufnagel, Schröter und Stroh-Engel stehen sechs Spieler bei vier gelben Karten und wären bei einer weiteren Verwarnung gesperrt.

Unser abschließender Wett Tipp:

In Meppen herrscht Unruhe, dazu kommt die Heimschwäche. Die SpVgg Unterhaching fühlte sich auswärts bisher durchaus wohl und gewinnt beim SVM. » Jetzt mit 11.00-Quote (statt regulär 3.10) bei bet-at-home auf Unterhaching-Sieg tippen.

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