SV Meppen gegen Viktoria Köln

Analyse, Aufstellung & Quote für den 21.10.2019

Albert Bunjaku (r.) beim Torjubel.

Albert Bunjaku (r.) will auch gegen den SV Meppen wieder einen Treffer bejubeln. ©imago images/Eibner

Zum Abschluss des 12. Spieltages empfängt der SV Meppen Viktoria Köln. Beide Teams stehen sich erstmals in einem Pflichtspiel gegenüber und wollen nach zuletzt durchlebten Durststrecken endlich wieder dreifach punkten. Wer entscheidet die Premiere im Emsland für sich?

SV Meppen: Leugers wieder mit dabei

Nach einem rauschhaften 6:1-Sieg über Kaiserslautern kletterte Meppen zwischenzeitlich auf Platz fünf, den Anschluss an die vorderen Plätze hat die Elf von Trainer Christian Neidhart nach drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen aber wieder verloren.

Um wieder in die Erfolgsspur einzubiegen, benötigen die Emsländer dringend Konstanz in ihren Auftritten. So verschlief die Mannschaft vor der Länderspielpause in Rostock den ersten Durchgang, war phasenweise überhaupt nicht präsent und rannte so nach der Pause einem 0:2-Rückstand hinterher.

Umso wichtiger ist es, dass mit Thilo Leugers der Kapitän wieder fit ist und erstmals in dieser Saison im Kader steht. Nach seiner langen Ausfallzeit wird 28-Jährige aber wohl vorerst auf der Bank Platz nehmen. Die Doppelsechs bilden somit weiterhin Florian Egerer und Willi Evseev.

Auf dem linken Flügel steht noch ein Fragezeichen hinter Valdet Rama. Hier könnte die Stunde von Hilal El-Helwe schlagen, der mit drei Treffern in zwei Spielen für den Libanon in der Länderspielpause Selbstvertrauen tankte. René Guder ließ seinem ersten Saisontor gegen Hansa einen Dreierpack im Test gegen die U21 des 1. FC Köln folgen und dürfte somit auf rechts die Nase leicht vor Marius Kleinsorge haben.

Viktoria Köln: Pause gut für die Personaldecke

Ähnlich wie der Gegner erlebt auch die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev derzeit eine Leistungsdelle. Zwischen Unentschieden gegen Braunschweig und Mannheim lag eine deutliche 0:4-Niederlage in Zwickau.

Als Tabellensiebter liegt der Aufsteiger aber weiterhin im Soll. Die Pause kam für die Viktoria aber zum richtigen Zeitpunkt, gleich fünf Stammspieler meldeten sich vor der Fahrt ins Emsland zurück. Vor allem die hochgelobte und mit im Schnitt zwei Toren pro Partie äußerst erfolgreiche Offensive ist nach Verletzungen und kleineren Blessuren wieder vollständig.

In dieser soll Neun-Tore-Mann Albert Bunjaku in der Sturmspitze am Ende der Verwertungskette stehen, die Außen werden von Kevin Holzweiler und Simon Handle besetzt, während mit Mike Wunderlich der Kapitän ins offensive Mittelfeld zurückkehrt.

Da mit Bernard Kyere und dem gesperrten Tobias Willers zwei Innenverteidiger fehlen, bleiben mit Lars Dietz und Dominik Lanius zwei auf dieser Position beheimatete Akteure übrig. Denkbar ist aber auch, dass wie gegen Mannheim erneut Linksverteidiger Fabian Holthaus im Zentrum aushilft. Stammtorhüter Daniel Mesenhöler kehrt zudem zwischen die Pfosten zurück.

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