Jan Löhmannsröben von Hansa Rostock

Die Zweikampfstärke von Jan Löhmannsröben ist auch gegen den SVWW gefragt. ©Imago images/Christian Schroedter

Ein Duell zweier Teams, die den Aufstieg anstreben: Hansa Rostock hat im aktuelle Anlauf eine gute Position und liegt aktuell auf dem Relegationsrang. Wehen Wiesbaden strebt die sofortige Rückkehr in das Unterhaus an, erlebt jedoch noch zu viele Höhen und Tiefen. Ein Sieg gegen den FCH am Sonntag (Anstoß: 13 Uhr) würde die Hessen aber gleich wieder mitten ins Aufstiegsrennen katapultieren.

Wehen Wiesbaden: Kräfteverschleiß in Halbzeit 2

Nach sieben Punkten innerhalb von zehn Tagen war der SVWW selbstbewusst in das Spiel gegen Unterhaching gegangen, bekam beim 1:2 aber trotz früher Führung eine kalte Dusche. Nach wie vor kommt der Absteiger nicht konstant in seinen gewohnten Spielfluss.

Dabei ist die Offensive den Zahlen nach gut unterwegs. Nur 1860 München und Saarbrücken treffen häufiger. Phillip Tietz, Gianluca Korte und vor allem Maurice Malone sind an vielen Toren beteiligt. Auffällig ist allerdings, dass dem SV Wehen die Tore vor allem in den ersten 45 Minuten gelingen. Kein Team schießt mehr Tore in der 1. Halbzeit, aber nur Meppen und Zwickau treffen seltener nach der Pause.

Sollte dafür ein Kraft-Problem verantwortlich sein, dann wäre das mit dem verletzungsbedingt engen Kader durchaus zu begründen. Die Abwehr stellt sich praktisch von selbst auf, zur Doppelsechs Paterson Chato und Jakov Medic ist Marc Lais die einzige Alternative. Die genannten drei Angreifer sind konkurrenzlos, daneben kämpfen nur Tobias Schwede und Benedict Hollerbach ernsthaft um den vierten Platz in der Offensive des 4-2-3-1.

Hansa Rostock: Die Abwehr ist wieder sattelfest

Mit Siegen über die Bayern U23 am Wochenende und Türkgücü im Nachholspiel hat Hansa Rang drei erobert. Damit scheint die Minikrise von vier sieglose Spielen überwunden. „Wir müssen die Bereitschaft entwickeln, wieder so viel zu investieren wie in den letzten Spielen. Die Intensität hat uns gut getan“, konnte Trainer Jens Härtel auf der Pressekonferenz vor dem Spiel der englischen Woche nicht nur wegen der Ergebnisse Gutes abgewinnen.

An der Aufstellung dürfte sich daher auch nicht viel ändern, zumal Nik Omladic, Nils Butzen und Max Reinthaler weiterhin ausfallen. Sechser Björn Rother ist dagegen wieder fit, was gegen den nächsten Startelfeinsatz von Talent Oliver Daedlow spricht. Die linke Offensiv-Position ist noch umkämpft, traf doch Manuel Farrona Pulido gegen den FCB und macht so Druck auf Maurice Litka.

Basis für die beiden 2:0-Erfolge war aber, dass die Abwehr gut stand und sich auch keine individuellen Fehler mehr erlaubte. So ist die „Kogge“ nun nach Dynamo und Verl, das zwei Spiele weniger hat, das Team mit den wenigsten Gegentoren der Liga.

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Magenta Sport (Anstoß: Sonntag, 13 Uhr), Kommentar: Christian Straßburger, Moderation: Thomas Wagner.

Tipp & Quoten zum Spiel

Wehen Wiesbaden hat starke Offensivspieler und kann an einem guten Tag jedes Team der Liga schlagen. Doch das deutliche Nachlassen in der 2. Halbzeit sowie die zuletzt starke Defensivarbeit des FCH gegen die beiden spielstarken Münchener Teams lassen die Tendenz zum Auswärtssieg gehen. »Jetzt mit 11.00-Quote (statt regulär 2.70) bei bet-at-home auf Hansa-Sieg wetten!