Viktoria Köln gegen 1. FC Magdeburg

Analyse, Wett Tipps & Prognose für den 25.10.2019

Dominik Ernst vom 1. FC Magdeburg

Dominik Ernst brennt nach seiner Sperre wieder auf einen Einsatz. ©Imago images/Jan Huebner

Verkehrte Welt? Der Aufsteiger aus Köln liegt drei Zähler vor dem Absteiger aus Magdeburg. Gemeinsam haben beide allerdings eine kleine Ergebniskrise, denn nur eines der jeweils letzten fünf Spiele wurde gewonnen. Die Viktoria kann diese nach starkem Saisonstart aber besser verkraften. Für beide kann es nun eine richtungsweisende Partie werden, deren Ausgang womöglich schon bestimmt, ob bis zum Winter oben noch ein Wörtchen mitgeredet werden kann.

Viktoria Köln: Darf de Vita nochmal ran?

Die Viktoria zeigt teils begeisternde Offensivaktionen, wackelte aber hinten. Das 0:0 gegen Braunschweig schien dann einen Schritt Richtung Stabilität zu bedeuten, doch seither klemmt es ein wenig: Einem klaren 0:4 gegen Zwickau folgten zwei weitere Remis gegen Waldhof Mannheim und Meppen. Bemerkenswert ist, dass in den letzten vier Spielen nur drei Tore gelangen.

Auch Torjäger Albert Bunjaku war in diesem Zeitraum nur einmal erfolgreich. Umso wichtiger ist die Rückkehr von Spielmacher Mike Wunderlich, der gegen Meppen nach Verletzung gleich sein sechstes Saisontor erzielte. Weiter verzichten muss Trainer Pavel Dotchev aber auf Tobias Willers. Der Innenverteidiger muss noch ein Spiel seiner Sperre absitzen.

Unsicher ist ein Einsatz von Fabian Holthaus, der am Montag mit Adduktorenproblemen aussetzte und davor neben Lars Dietz in der Innenverteidigung stand. Der junge Dario de Vita bekommtin diesem Fall oder wenn Holthaus Linksverteidiger spielt eine weitere Chance. Ansonsten sind kaum Veränderungen gegenüber dem Meppen-Spiel zu erwarten.

Der Fokus dürfte gegen Magdeburg aber ohnehin eher auf dem eingespielten Angriff um Bunjaku und Wunderlich liegen, damit früh die Entscheidung gesucht werden kann. Nicht umsonst fielen in den zwölf Spielen der Viktoria 23 Tore vor der Pause.

1. FC Magdeburg: Wo spielt Gjasula?

Das 3:0 gegen die Würzburger Kickers schien ein Befreiungsschlag zu sein für die oft kritisierte Offensive des FCM. Doch es folgten zwei Partien ohne Tor und mit nur einem Punkt. Magdeburg bleibt schwer zu knacken, sieht sich aber noch immer vor der Herausforderung, mehr Torgefahr auszustrahlen.

Abhilfe schaffen könnte Mario Kvesic, doch der Kreativspieler ist erst seit Dienstag wieder im Training nach Wochen der Verletzung und ist wohl noch keine Startelfoption. Jürgen Gjasula wieder ins Mittelfeld statt in die Innenverteidigung zu beordern könnte auch für mehr Druck nach vorne sorgen. Schließlich stehen mit Brian Koglin und Tobias Müller andere Abwehrspieler zur Verfügung.

Mit Koglin wieder zentral wäre links hinten wieder Platz für Thore Jacobsen, der auch auf der sechs spielen könnte. Bei Timo Perthel, der auf links ebenfalls agieren könnte, sieht es derzeit nach einer längeren Verletzungspause aus. Christian Beck im Sturm und Sören Bertram links sind jedenfalls gesetzt, rechts vorne allerdings bietet sich niemand so recht an. Weder Manfred Osei Kwadwo noch Sirlord Conteh überzeugten zuletzt.

Verlassen kann sich Trainer Stefan Krämer aber bislang auf die taktische Disziplin seiner Elf. So ist diese gerade auswärts bislang nicht zu schlagen gewesen. Allerdings endeten fünf der sechs Partien auf fremdem Platz unentschieden.

Unser abschließender Wett Tipp:

Magdeburg bleibt auswärts ungeschlagen und nutzt die schlechte Form der Viktoria zum Sieg. » Jetzt mit 2.30-Quote bei Interwetten auf FCM-Sieg wetten.