34. Spieltag: Wehen Wiesbaden vs 1. FC Magdeburg

Analyse & Aufstellung zum Spiel am 13.04.2018

Alf Mintzel vom SV Wehen Wiesbaden gegen Christopher Handke vom 1. FC Magdeburg

Können Alf Mintzel (l.) und Wehen Wiesbaden den 1. FC Magdeburg noch aufhalten? ©Imago/Jan Huebner

Der 1. FC Magdeburg kann nach dem Sieg gegen Karlsruhe im direkten Duell dem nächsten Aufstiegsaspiranten die Punkte abnehmen. Wehen Wiesbaden will mit einem Ausrufezeichen seinen Negativlauf beenden. Können die Hessen noch einen der beiden ersten Plätze erreichen? Das Spitzenspiel der 3. Liga am Freitag (Anstoß: 19:00 Uhr) verspricht Spannung pur.

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Wehen Wiesbaden: Ladehemmung kostet Punkte

In Münster kassierte Wehen Wiesbaden die zweite Niederlage in Folge, dazwischen erfolgte im Hessenpokal das Aus gegen TSV Steinbach. Die Schwächephase kommt so kurz vor Saisonende natürlich mehr als ungelegen. Der Karlsruher SC ist auf einen Punkt herangekommen und bei einem Spiel weniger ist Magdeburg schon fünf Punkte entfernt. Besonders bitter war die schlechte Chancenverwertung in den beiden verlorenen Partien.

Drei Pflichtspiele hintereinander ohne eigenes Tor, das hat es für Wehen Wiesbaden noch nicht gegeben in dieser Saison. Die Flaute geht einher mit der Ladehemmung von Manuel Schäffler. Der Stürmer ist zwar nach wie vor die Nummer Eins der Torjägerliste, doch hat in den vier Spielen nach seinem Dreierpack gegen Efurt nicht einmal getroffen.

Rüdiger Rehm richtete nach der Niederlage in Münster dennoch auf der Pressekonferenz den Blick gleich wieder nach vorne: „Am Freitag haben wir die nächste Partie vor der Brust, wo wir uns aufrichten werden und wieder voll dagegen gehen.“ 

Dieses Unterfangen wird der SVWW aber ohne die gesperrten Robert Andrich und Simon Brandstetter angehen müssen. Während für den Mittelfeldspieler wohl Niklas Dams aus der Viererkette vorgezogen wird, ist im Sturm neben Schäffler Maximilian Dittgen erste Wahl.

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1. FC Magdeburg: Erdmann wieder von Beginn an?

Magdeburg hat mit dem Sieg gegen Karlsruhe einen echten Bigpoint gelandet. Mit dem Nachholspiel gegen Jena am Dienstag könnte schon nächste Woche der Aufstieg perfekt sein, vorausgesetzt, es werden neun Punkte eingefahren.

Angesichts der momentanen Stärke der Magdeburger ist dies nicht unmöglich. Das formstärkste Team nach Paderborn hat in drei der letzten vier Spiele kein Tor kassiert und hält aktuell eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage. Dennoch gab Jens Härtel im Anschluss an das KSC-Spiel für die Partie gegen den Tabellendritten als Devise aus: „Erstmal sicher stehen.“

Dafür steht in erster Linie Jan Glinker, der vom Trainer nach dem KSC-Spiel ein Sonderlob erhielt. Mit seiner Elfmeterparade hielt der Keeper das 1:0 fest, bevor in der Schlussphase der Deckel zugemacht wurde. Auch gegen die Angreifer des SVWW wird der Schlussmann wieder seine Bestform zeigen müssen. Vor ihm ist Richard Weil wieder eine Option nach überwundenen Oberschenkelproblemen.

In Wiesbaden wird der FCM in jedem Fall erneut auf Julius Düker verzichten müssen. Die Angriffsreihe dürfte also wie zuletzt aus Christian Beck, Marcel Costly und Philip Türpitz bestehen. Interessant wird sein, ob Dennis Erdmann wieder im defensiven Mittelfeld auflaufen darf. Nach einer Phase nur sporadischer Einsätze, hatte der Abräumer in den letzten beiden Partien von Beginn an gespielt, war allerdings gegen den KSC die erste Auswechslung gewesen.

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