Würzburger Kickers gegen 1860 München

Analyse, Wett Tipps & Prognose für den 07.10.2019

Fabio Kaufmann von den Würzburger Kickers gegen Philipp Steinhart von 1860 München

Können die Kickers die deutliche Niederlage gegen Magdeburg wieder gut machen? ©Imago images/foto2press

Abendspiel, Flutlich, kurze Anreise für die Gäste: Auch wenn die Partie zwischen den Würzburger Kickers und dem TSV 1860 München auf den ungeliebten Montag (Anstoß: 19 Uhr) fällt, ist mit einer stimmungsvollen Kulisse zu rechnen. Beide wollen die Gelegenheit nutzen, um die Abstiegszone ein gutes Stück hinter sich zu lassen und den Blick nach oben zu richten.

Würzburger Kickers: Kann sich Hemmerich empfehlen?

Die Kicker schienen mit zwei Siegen über Mannheim und Meppen auf einem guten Weg, gewannen auch unter der Woche deutlich im Pokal gegen Regioanlligist Heimstetten, doch da war auch noch das deutliche 0:3 gegen Magdeburg am letzten Spieltag. Hier fielen die Franken wieder in alte Muster: Vorne Chancenwucher, hinten anfällig. So könnte es sein, dass Trainer Michael Schiele mit Änderungen auf die Pleite gegen den FCM reagiert.

Luke Hemmerich kann sich zum Beispiel nach zwei Toren im Landespokal gute Chancen ausrechnen, wieder für Frank Ronstadt rechts hinten zu verteidigen. Die restliche Elf könnte so bestehen bleiben, zumal im Angriff die Optionen fehlen. Dominic Baumann ist ebenso weiterhin verletzt wie Flügelspieler Yassin Ibrahim.

Auch wenn im Personal gewechselt wird, hat Schiele doch schon mehrfach bewiesen, dass er an seiner Grundeinstellung nichts ändern will. Seine Mannschaft geht weiter volles Risiko, spielt "hop oder top": Das zeigt die Tabelle überdeutlich: Würzburg ist das einzige Team, dass in dieser Saison noch nicht einmal unentschieden spielte.

1860 München: Diesmal auch auswärts gefährlich?

Die "Löwen"  haben eine gute Form wie drei Siege aus den letzten vier Spielen zeigen. Auch die Niederlage gegen Top-Team Duisburg fiel mit 1:2 sehr knapp aus. So können die Sechziger mit Selbstvertrauen in das fränkisch-bayrische Duell gehen. Gute Voraussetzungen hat auch Trainer Daniel Bierofka, denn er hat wieder mehr Auswahl.

Mittelfeld und Angriff dürften unverändert bleiben, Herbert Paul und Phillipp Steinhart sind aber nach Verletzung bzw. Sperre hinten wieder Alternativen. Doch ihre jeweiligen Vertreter auf den Außenpositionen der Viererkette machten ihre Sache gut und müssen nicht notwendigerweise weichen. Gerade Marius Wilsch hat sich rechts etabliert, Herbert Paul dürfte so erstmal auf der Bank Platz nehmen. Auch Leon Klassen überzeugte links hinten, Steinhart dürfte mit Erfahrung und Standard-Stärke aber wohl den Vorzug erhalten.

Der ruhende Ball könnte ein probates Mittel sein, die notorische Harmlosigkeit in fremden Stadion abzulegen. Kein Team schießt auswärts weniger Tore, seine einzigen drei Zähler außerhalb Münchens holte Sechzig mit einem 1:0 in Chemnitz.

Unser abschließender Wett Tipp:

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